Gespräche mit anderen Feuerwehren

Er verstehe die Enttäuschung von Kommandant Ernst Gerber, dass für ihn kein Nachfolger gefunden werden konnte, sagt der für die öffentliche Sicherheit zuständige Gemeinderat Edwin Bürge.

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Er verstehe die Enttäuschung von Kommandant Ernst Gerber, dass für ihn kein Nachfolger gefunden werden konnte, sagt der für die öffentliche Sicherheit zuständige Gemeinderat Edwin Bürge. «Aber seine Aussage, dass der Gemeinderat nichts für die Nachfolgeregelung unternommen hat, ist unverhältnismässig.» Es habe zwei mögliche Nachfolger für das Kommando gegeben, doch sei der eine weggezogen und der andere habe in der Funktion als Vize-Kommandant entschieden, dass er nicht mehr weitermachen wolle. «Und alle anderen im Kader unserer Feuerwehr sind nicht bereit, den Kommandantenkurs zu absolvieren.»

Bürge hat deshalb vom Gemeinderat den Auftrag gefasst, nach Lösungen zu suchen. Im Vordergrund steht die Zusammenarbeit oder der Zusammenschluss mit einer anderen Feuerwehr. Mit der Nachbargemeinde Tobel-Tägerschen hat Bürge bereits Gespräche geführt. Seine Fühler ausstrecken will er aber auch bei der Stützpunktfeuerwehr Münchwilen und dem Sicherheitsverbund Region Wil. «Ich und ab Juni mein Nachfolger Marc Steiner werden mögliche Lösungen zusammentragen. Dann muss der Gesamtgemeinderat entscheiden, wie es mit der Feuerwehr weitergehen soll», sagt Bürge. Der Anschluss an eine andere Feuerwehr bedeute, dass die Feuerwehr Bettwiesen ihre Eigenständigkeit verliere. (urb)