Geschichte der Uze umfangreich dokumentiert

OBERUZWIL. Der Bauingenieur Bruno Gröbli hat in zehn Kapiteln eine umfangreiche Dokumentation rund um die Geschichte der Uze, die durch die drei Dörfer Oberuzwil, Uzwil und Niederuzwil fliesst, zusammengestellt.

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OBERUZWIL. Der Bauingenieur Bruno Gröbli hat in zehn Kapiteln eine umfangreiche Dokumentation rund um die Geschichte der Uze, die durch die drei Dörfer Oberuzwil, Uzwil und Niederuzwil fliesst, zusammengestellt. Die Dokumentation beginnt mit der Eiszeit und endet mit dem Bau des Hochwasserentlastungsstollen in die Glatt im Jahre 2010. Alte Pläne und umfangreiches Bildmaterial bereichern die Ausstellung.

Schlimme Überschwemmungen

Da der Dorfbach mit seinem Einzugsgebiet von 12,2 Quadratkilometern heftiger auf Gewitter reagiert als Gewässer mit grösserem Einzugsgebiet, gilt die Uze als Wildbach. So sind Meldungen über verheerende Überschwemmungen seit dem Jahr 1664 zu finden. Chroniken und Protokolle, welche von früheren Unwettern (1664/1878) berichten, vermerken nur, dass Brücken, Scheunen und Habe zerstört worden seien. Über die Instandstellung oder Korrektionsarbeiten ist wenig zu erfahren.

Grosse Bedeutung für Industrie

Ein eigenes Kapitel befasst sich mit der Nutzung der Wasserkraft, die für Handwerk und Industrie von grosser Bedeutung war. Auch die Nebenläufe weckten das Interesse des Gewerbes. Die von Bruno Gröbli erstellte Dokumentation wird nun im Dorfmuseum Oberuzwil ausgestellt. Das Museum ist am Sonntag, 11. Januar, am Sonntag, 8. Februar, und letztmals am Sonntag, 8. März, jeweils von 14 bis 16 Uhr geöffnet. (pd)