Gesamtes Gebiet im Lenter eingezont

Die Signale für die letzte Etappe der Überbauung im Gebiet Lenter in der Gemeinde Zuzwil stehen auf Grün: Das Baudepartement hat die Planerlasse genehmigt.

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zuzwil. Mit der Genehmigung durch das Baudepartement sind der Teilzonenplan sowie der Überbauungsplan Lenter für die dritte Etappe rechtskräftig. Der Kanton hat damit die letzte Etappe zur Überbauung freigegeben.

Für die Überbauung des rund sechs Hektaren grossen Areals am Fusse des Leubergs wurde im 2002 ein Gesamtkonzept als Richtplan verbindlich verabschiedet. Dieses umfasst die Regelung einer sinnvollen Erschliessung sowie Überbauung des Gebietes zwischen dem Dorfrand im Süden und dem Waldrand im Norden. Seit dem Jahr 2004 wird das Gebiet Lenter etappenweise überbaut. Die jeweils nächste Etappe musste vom Kanton freigegeben werden. Die erste Etappe umfasste das Gebiet der Verlängerung Alpstein- und Säntisstrasse sowie den Lenterhof (ehemaliger Landwirtschaftsbetrieb). Die zweite Etappe konnte im April 2005 zur Überbauung freigegeben werden.

Nachfrage nach Bauland hält an

Die Nachfrage nach Bauland im Lenter hält noch immer an. Dies hat die Grundeigentümer dazu bewogen, die Planung fortzusetzen und die Einzonung der dritten Etappe zu beantragen. Mit der Einzonung im Gebiet Lenter kann die grosse Nachfrage nach neuen Wohnflächen in der Gemeinde Zuzwil teilweise abgedeckt werden.

Das neue und letzte Baugebiet im Lenter umfasst eine Fläche von insgesamt rund zwei Hektaren. Der Überbauungsplan basiert auf dem Gesamtkonzept. Die Flächen entlang des Waldrandes werden der Grünzone Freihaltung zugeschieden. Als Fortsetzung der bisherigen Überbauung ist vorgesehen, in den höher gelegenen Baubereichen Terrassenhäuser zu erstellen. In den unteren Baubereichen sollen Einfamilienhäuser entstehen.

Altlasten entsorgen

Im Planungsgebiet sind Permanentrutschungen vorhanden und es ist mit Spontanrutschungen zu rechnen. Beim Erstellen der Bauten sind deshalb die erforderlichen Objektschutzmassnahmen zu berücksichtigen.

Fast gleichzeitig mit der ersten Einzonung im Lenter wurde die Schiessanlage im Loberg aufgehoben. Dieser Baubereich ist im Verdachtsflächenkataster der Gemeinde eingetragen (Scheibenstand). Bevor dort mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, müssen die Altlasten ordnungsgemäss entsorgt werden. (gk.)

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