Gerald Hüther auf Wanderung

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Degersheim Gerald Hüther ist ein renommierter deutscher Hirnforscher. Es gelingt ihm seit Jahrzehnten, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Hirnforschung für das alltägliche Leben zugänglich und erlebbar zu machen. Seine jährlich stattfindende Wanderung in der Schweiz fand diesmal in Degersheim statt. Rund 60 Menschen aus der ganzen Schweiz fanden deshalb den Weg in die Ostschweiz. Dieser Anlass bietet jedes Jahr eine Gelegenheit, in den persönlichen Austausch unter Menschen zu kommen, welche sich der von ihm initiierten «Akademie für Potentialentfaltung in Gemeinschaften» in der einen oder anderen Form verbunden fühlen. Eines der Kernanliegen der Akademie ist es, Menschen zu inspirieren, ihre Mitmenschen nicht mehr zum Objekt zu machen. D. h. davon abzusehen, einen Mitmenschen zu benutzen, um etwas im eigenen Interesse zu erreichen. Wie rasch das doch geschieht, illustrierte er an Beispielen. Nach der Wanderung fanden an der Monterana-Schule eine Führung und ein Referat von Schulleiterin Susanne Tobler statt. Gerald Hüther ernannte die Schule zum ersten bewährten Vorzeigemodell der Akademie in der Schweiz.

Die Gründung der gesamtschweizerischen Koordinationsstelle der Akademie nimmt ihren zweiten Anlauf in neuer Formation. In der Gründungsgruppe befindet sich auch eine Vertreterin aus Degersheim, weshalb nun mit der Wanderung auch das erste Treffen dieser Gruppe in den Räumen der Gemeinschaft Herzfeld Sennrüti in Degersheim stattgefunden hat. (pd)

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