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Geplante Fernwärme lässt die Bevölkerung nicht kalt

Ein Fernwärmeparcours hat der Bevölkerung am Samstag das geplante und teilweise schon realisierte Fernwärmenetz in der Region Bazenheid-Kirchberg-Wil vorgestellt. Der Rundgang an drei Posten ist auf Interesse gestossen.
Beat Lanzendorfer
Beim ZAB in Bazenheid entsteht genug Wärme, um weite Teile der Region mit Fernwärme bedienen zu können. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

Beim ZAB in Bazenheid entsteht genug Wärme, um weite Teile der Region mit Fernwärme bedienen zu können. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

«Unsererseits bestand ein Bedürfnis, der Bevölkerung aufzuzeigen, wie ein Fernwärmenetz funktioniert. In erster Linie sollte erklärt werden, wie die Fernwärme entsteht und wie sie zum Verbraucher kommt», sagte Felix Forster, Präsident der Dorfkorporation Bazenheid. Nebst der Dorfkorporation sassen das Regionalwerk Toggenburg (RWT), die Technischen Betriebe Wil (TBW), der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB), die Interessengemeinschaft Fernwärme Kirchberg/Wil sowie das Energietal Toggenburg bei der Organisation des Anlasses im selben Boot.

Vorderhand geniesst Bazenheid Priorität

Andreas Jossi, Geschäftsführer Regionalwerk Toggenburg (RWT).

Andreas Jossi, Geschäftsführer Regionalwerk Toggenburg (RWT).

Am «Tag der offenen Tür» gaben drei Posten über das Thema Fernwärme Auskunft. In der ZAB wurde in einer Kurzführung erklärt, wie in den thermischen Anlagen Wärme produziert und wie diese zu den Konsumenten weitertransportiert wird. Während in der Fernwärmezentrale der Firma Suttero die Fernwärme via Dampfabgabe veranschaulicht worden ist, war Gleiches in der alten Schmitte (Schmiedemuseum) zu sehen. Hierher gelangt die Wärme allerdings nicht in Form von Dampf, sondern als Wasser. In der Schmitte war von Andreas Jossi, Geschäftsführer der RWT, auch zu erfahren, wie die Zukunft der Fernwärme in Kirchberg aussieht. «Wir sind aktuell in einer Evaluationsphase. Das Interesse der öffentlichen Hand ist vorhanden. Das reicht allerdings noch nicht für einen nachhaltigen Betrieb, hierfür braucht es auch die Bereitschaft von privater Seite.» Priorität geniesst vorderhand Bazenheid. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten im Oktober und pünktlich zur kommenden Heizperiode wird die zweite Etappe abgeschlossen sein. Im nächsten Jahr sollen das Gebiet südlich der Bahnlinie (Toggenburgerstrasse) sowie die Neugasse Richtung Oberstufenschulhaus mit Fernwärme erschlossen werden.

Erlebbar gemacht

Mit einer Globi-Energieshow, organisiert durch das Energietal Toggenburg, einer Bastelecke für Kinder mit Jungwacht/Blauring sowie dem Betrieb des Schmiedemuseums ist der Tag der offenen Tür publikumswirksam abgerundet worden.

Stadtrat Daniel Meili (links) und Christoph Strassmann von den Technischen Betrieben Wil informierten zum Stand der Fernwärme in Wil.

Stadtrat Daniel Meili (links) und Christoph Strassmann von den Technischen Betrieben Wil informierten zum Stand der Fernwärme in Wil.

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