Genügend Geld für Solaranlage

Die Solargenossenschaft Jonschwil-Schwarzenbach kann Ende dieses Jahres ihr erstes Projekt realisieren. Sie hat das nötige Eigenkapital zusammen, um auf dem Dach des Sonnenrain-Schulhauses eine Photovoltaikanlage zu erstellen.

Urs Bänziger
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Die Genossenschafter bei der Besichtigung der Photovoltaikanlagen der Betriebsgemeinschaft von Othmar Thalmann und Sepp Gämperli. (Bild: Urs Bänziger)

Die Genossenschafter bei der Besichtigung der Photovoltaikanlagen der Betriebsgemeinschaft von Othmar Thalmann und Sepp Gämperli. (Bild: Urs Bänziger)

BETTENAU. Die im Januar 2014 gegründete Solargenossenschaft Jonschwil-Schwarzenbach steht vor der Realisierung ihres ersten Projektes. Wie Genossenschaftspräsident Stefan Frei an der ersten Generalversammlung vom Mittwochabend bekanntgab, ist die Finanzierung so weit gesichert, dass die geplante Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sonnenrain-Schulhauses in Jonschwil erstellt werden kann. «Aktuell zählt unsere Genossenschaft 59 Mitglieder. Zusammen haben sie 89 Anteilscheine eingezahlt, womit sich das Genossenschaftskapital auf 178 000 Franken beläuft», sagte Frei.

Stefan Frei: «Projekt ist startklar»

Diese Summe reicht für die Finanzierung des ersten Projekts. Denn gemäss Statuten der Solargenossenschaft müssen 80 Prozent der Investitionskosten durch Eigenkapital gedeckt sein. «Der Voranschlag rechnet mit Kosten von 215 000 Franken, was bedeutet, dass 83 Prozent durch eigene Mittel gedeckt sind und 17 Prozent mit Fremdkapital finanziert werden müssen. Das Projekt ist somit startklar», sagte Frei. Er geht davon aus, dass die Solargenossenschaft in der nächsten Woche die Baubewilligung von der Gemeinde erhalten wird. «Ausserdem hat uns der Gemeinderat zugesichert, dass wir das Dach des Schulgebäudes unentgeltlich nutzen können.»

Die G&O Sunsolutions GmbH in Jonschwil wird die Photovoltaikanlage auf dem Schulhausdach erstellen. Der Ausführungstermin sei abhängig vom Bauverlauf des neuen Kindergartens, erklärte der Präsident. Er geht aber davon aus, dass es um die Jahreswende so weit sein und die Anlage ab Frühling 2016 Solarstrom produzieren wird.

Noch mehr Genossenschafter

Stefan Frei legte den Genossenschaftern nahe, weitere Mitglieder zu werben. «Je mehr der Solargenossenschaft beitreten, desto schneller kann das Fremdkapital abgebaut und ein zweites Projekt realisiert werden.»