Genossenschaft erweitert Verwaltungsrat

Armin Eugster gehört neu dem Verwaltungsrat der Genossenschaft für Alterswohnungen Wil an. Das Gremium kann sich vorstellen, beim Quartierstützpunktprojekt der Thurvita in Bronschhofen als Partner einzusteigen.

Christoph Heer
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Das neue Verwaltungsratsmitglied Armin Eugster (l.) freut sich mit Präsident Benignus Beck. (Bild: Christoph Heer)

Das neue Verwaltungsratsmitglied Armin Eugster (l.) freut sich mit Präsident Benignus Beck. (Bild: Christoph Heer)

WIL. «Aufgrund der demographischen Situation und da auch wir alle älter werden, liegt es uns am Herzen, für eine langfristig gesicherte Kontinuität des Vorstandswesens zu sorgen. Dementsprechend wollen wir den Verwaltungsrat um eine Person erweitern», sagte Benignus Beck an der Generalversammlung der Genossenschaft für Alterswohnungen am Samstagmorgen. Mit Armin Eugster (Wil) ist eine geeignete Person gefunden worden, die von den Genossenschaftern einstimmig gewählt wurde.

Einiges an Arbeit steht an

Beck betonte in der Äbtestube des Hofs zu Wil, dass die Genossenschaft ein ruhiges Jahr hinter sich hat. «Das soll aber nicht davon ablenken, dass uns nun einiges an Arbeit bevorsteht. So behalten wir die Thurvita mit ihren Bauvorhaben im Auge.» Beck sprach damit die Quartierstützpunkte der Thurvita an. In bezug auf den geplanten Quartierstützpunkt in Bronschhofen, bei dem unter anderem 35 Alterswohnungen geplant sind, kann sich der Verwaltungsrat vorstellen, im Umfang von 20 bis 25 Alterswohnungen als Investor oder gar als Partner von Thurvita mitzuwirken, wie Beck sagte. Mit Spannung beobachtet die Genossenschaft ausserdem die Suche der Tertianum-Gruppe. Diese sucht in Wil einen Bauplatz als Ersatz für ihr Kirchberger Pflegeheim Rosenau. Für 71 Betten wird ein geeigneter Standort gesucht.

Alle Wohnungen sind besetzt

Aus dem Verwaltungsbericht der Genossenschaft gibt es weitere positive Neuigkeiten. So erklärte Willi Helg, dass man aktuell keine freie Wohnung hat. «In unseren 198 Alterswohnungen wohnten 227 Personen per Ende 2014. Davon sind 169 Einzelpersonen und 29 Ehepaare. Gegenwärtig sind wir restlos ausgebucht, das heisst, im Flurhof, in der Thurau, im Bergholz und an der Haldenstrasse gibt es keine leere Wohnung. Natürlich besteht eine Warteliste.»

Der Rechnung für das vergangene Jahr ist zu entnehmen, dass die Genossenschaft das Jahr 2014 mit einem Gewinn von 15 723 Franken abschliesst. Das Eigenkapital steht nun bei knapp 1,1 Millionen Franken. Ein Jubiläum, das nur am Rande notiert wurde, feierte Willi Helg. Er nahm zum 20. Mal als Verwalter an einer Versammlung teil.