GEMEINSAM: Agathabrot und gestreckter Schlauch

An einem Kadertag bereiten sich rund 30 Offiziere und Unteroffiziere der Ortsfeuerwehren Niederhelfenschwil und Zuzwil auf das Übungsjahr 2017 vor. Schwerpunkte bilden die Themen Methodik, Atemschutznotfall und eine neue Brandbekämpfungstechnik.

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Die Feuerwehrleute übten die Atemschutz-Notfall-Grundlagen. (Bild: ei)

Die Feuerwehrleute übten die Atemschutz-Notfall-Grundlagen. (Bild: ei)

Seit Jahrzehnten pflegen die Niederhelfenschwiler die Tradition eines Agatha-Gottesdienstes. So begann die Zusammenkunft der Gemeindefeuerwehr mit einer Feier in der Kapelle Zuckenriet, die von Diakon Primo Grelli geleitet wurde. Der Diakon segnete das Agathabrot und übergab es als Znüniverpflegung.

Die Präsidentin der Zuzwiler Feuerschutzkommission, Gemeinderätin Petra Mosimann, besuchte den Anlass am Vormittag. Ihr neuer Niederhelfensch­wiler Kollege, Gemeinderat Peter Schuler, Präsident der Feuerschutzkommission, verfolgte während des ganzen Tages die Lektionen. Zum Auftakt der Vorbereitung nahm er die Beförderung der neuen Feuerwehr-Verantwortlichen vor. Patrick Mader, Lenggenwil, löst den Ende 2016 zurückgetretenen Kommandanten Matthias Schlauri ab und wurde zum Major befördert. In zwei Lektionen wurde am Vormittag das Kader in die Themen Methodik/Didaktik und Methodische Hilfsmittel eingeführt. Hauptmann Patrick Felix befasste sich mit den Behelfsmitteln bei der Ausbildung. Am zweiten Arbeitsplatz im Feuerwehrdepot instruierte Major Rolf Kreis die Methodik und Didaktik.

In Niederhelfenschwil standen am Nachmittag die Lek­tionen «Atemschutz, Notfall, Grundlagen» und «Gestreckter Schlauch» auf dem Programm. Oberleutnant Ralf Peter setzte zum Ziel, dass jeder Teilnehmer vertraut ist mit dem Notfallgerät und bei Bedarf die AS-Versorgung beim Kameraden ausführen kann. Bei kurzen Einsatzübungen konnte die Anwendung, die Luftversorgung und die Umlagerung auf Bahren gelernt werden.

Bei einer praktischen Übung mit der neuen Methode «Gestreckter Schlauch» schickte Major Rolf Kreis einen komplett ausgerüsteten AS-Rettungstrupp in die dunklen Zivilschutzräume des Mehrzweckgebäudes. Diese erstmals vorgestellte Brandbekämpfungstechnik kann nach Meinung des Übungsleiters bei grösseren Räumen oder Tiefgaragen nutzbringend angewendet werden. (ei)

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