«Gemeinden müssen stark bleiben»

Am 18. Oktober wird in Wuppenau der Gemeinderat vervollständigt. Zu wählen ist an der Urne der Nachfolger von Bruno Krucker, der im Sommer aus der Gemeinde weggezogen ist. Auf der offiziellen Wahlliste steht einzig der Name Peter Schweizer aus dem Weiler Welfensberg.

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Peter Schweizer Kandidat Gemeinderat Wuppenau (Bild: pd)

Peter Schweizer Kandidat Gemeinderat Wuppenau (Bild: pd)

Am 18. Oktober wird in Wuppenau der Gemeinderat vervollständigt. Zu wählen ist an der Urne der Nachfolger von Bruno Krucker, der im Sommer aus der Gemeinde weggezogen ist. Auf der offiziellen Wahlliste steht einzig der Name Peter Schweizer aus dem Weiler Welfensberg. Der verheiratete Landwirt und Umweltingenieur wird drei Tage vor dem Wahlsonntag 45jährig, ist Vater dreier Kinder und gehört keiner Partei an.

Wieso wollen Sie in den Gemeinderat von Wuppenau?

Das Milizsystem, so wie es in der Schweiz noch funktioniert, basiert auf der Beteiligung der Bevölkerung. Diese finde ich überaus wichtig. Mein Engagement dazu sehe ich in der Mitarbeit in der Gemeindebehörde.

Welche politische Ausrichtung haben Sie?

Auf einer Skala sehe ich mich Mitte-Links. Wichtig finde ich die Offenheit gegenüber Neuem. Die Behörden müssen der Bevölkerung alle möglichen Wege aufzeigen. Auch Bewährtes soll von Zeit zu Zeit hinterfragt werden. Gar nicht anfreunden kann ich mich mit der neoliberalen Denkweise und den damit verbundenen Entwicklungen, wie zum Beispiel den übertriebenen Sparmassnahmen. Die Gemeinden und der Staat im allgemeinen müssen meiner Ansicht nach stark bleiben und dazu werden auch entsprechende Steuereinnahmen benötigt.

Sie sind Umweltingenieur von Beruf. Was machen Sie genau?

Ich führe die Geschäftsstelle der Landschaftsqualitätsprojekte im Thurgau. Diese regionalen Projekte wurden aufgrund der Anpassungen in der Agrarpolitik aufgebaut. Es geht darum, regionaltypische landschaftliche Elemente sowie eine strukturierte Landschaft zu erhalten. Als Beispiel können mächtige Feldbäume oder Hochstammobstbäume genannt werden.

Sehen Sie sich, im Falle einer Wahl, als Vertreter der Weiler?

Ich sehe mich in erster Linie als Vertreter der Wuppenauer Bevölkerung. So wie die örtlichen Gegebenheiten in unserer Gemeinde sind, macht es keinen Sinn, nach Weiler und Dörfern zu unterscheiden. Es ist jedoch sicher ein Vorteil, die Gegebenheiten und anstehenden Problempunkte in den Weilern genau zu kennen. (sdu)

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