Gemeinde will ältere Menschen in Schuss halten

JONSCHWIL. Mit dem Projekt «Netzwerk für Bewegung und Begegnung im Alter» will die Gemeinde Jonschwil das Angebot an Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten für ältere Menschen stärken.

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JONSCHWIL. Mit dem Projekt «Netzwerk für Bewegung und Begegnung im Alter» will die Gemeinde Jonschwil das Angebot an Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten für ältere Menschen stärken. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt kontinuierlich und liegt in der Schweiz bei über achtzig Jahren, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde heisst. Viele Menschen würden die dazugewonnenen Jahre als Gewinn betrachten, zumal das Älterwerden und das Alter neue Erfahrungen und Herausforderungen biete.

Selbständiges Leben führen

Generell würden laut Mitteilung Gesundheit, Autonomie, Bewegung und Begegnungen für ältere Menschen eine wichtige Rolle spielen – dies, weil sie durch zunehmende körperliche und geistige Veränderungen verunsichert würden. Deshalb sei es wichtig, die Gesundheit zu stärken und ein nach den vorhandenen Möglichkeiten selbstbestimmtes und selbständiges Leben führen zu können.

Aus diesem Grund hat die Gemeinde Jonschwil in Kooperation mit dem Amt für Gesundheitsvorsorge des Kantons St. Gallen und der Gesundheitsförderung Schweiz das Projekt «Netzwerk für Bewegung und Begegnung im Alter» lanciert.

Wandern, Tanzen, Gymnastik

Laut der Mitteilung der Gemeinde Jonschwil ist der Grundgedanken des Projekts, dass Bewegung die Gesundheit massgeblich fördert und Möglichkeiten für Begegnungen schafft. Körperliche Aktivitäten wie Spazieren, Wandern, Tanzen oder Gymnastik würden Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit fördern und den Gleichgewichtssinn verbessern. Nebst den körperlichen Vorteilen seien die mit den Aktivitäten verbundenen menschlichen Begegnungen und die Teilhabe am sozialen Leben wichtig für das seelische Wohlbefinden.

Das Projekt sieht eine wirkungsvolle Vernetzung der Akteure und wichtigsten Vertrauenspersonen der älteren Menschen vor. So könne die Koordination zwischen ihnen, die Kommunikation über die Gesundheitsförderung und die Motivation älterer Menschen, sich mehr zu bewegen und zu begegnen, gestärkt werden. (gk)