Gemeinde ist geschrumpft

OBERBÜREN. Die ursprünglich handgezeichnete Vermessung und die darauf aufbauende digitale amtliche Vermessung (AV93) stützten sich bisher auf ein Netz von Fixpunkten, welches im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts vermessen wurde.

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OBERBÜREN. Die ursprünglich handgezeichnete Vermessung und die darauf aufbauende digitale amtliche Vermessung (AV93) stützten sich bisher auf ein Netz von Fixpunkten, welches im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts vermessen wurde.

Die früheren Berechnungen der Landesvermessung aus dem Jahr 1903 (LV03) entsprechen aufgrund des technischen Fortschritts einerseits und der leichten Oberflächenbewegungen anderseits nicht mehr den heutigen Genauigkeitsanforderungen. Gemäss Geoinformationsgesetz des Bundes sind die Kantone verpflichtet, den Bezugsrahmenwechsel sowohl für Daten der amtlichen Vermessung als auch für die übrigen Geobasisdaten vorzunehmen.

Die Umstellung in Oberbüren sei mittlerweile vollzogen worden, informiert die Gemeinde. Es hätten 227 Grundstücke oder 12 Prozent der insgesamt 1885 Grundstücke eine Veränderung erfahren. Die Flächenkorrekturen bewegten sich zwischen einem (84 Prozent der Grundstücke) und sechs Quadratmetern. Die Gesamtfläche der Gemeinde Oberbüren sei aufgrund der Anpassungen insgesamt um 271 Quadratmeter kleiner geworden. (red.)