Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Gemeinde-Duell: Jonschwil legt vor

Das Gemeindeduell wurde mit einem Sternmarsch nach Niederstetten eröffnet. Es war ein ebenso fröhlich-geselliges Bewegungsfest, wie das sonntägliche «Open Street» an der Wiesentalstrasse.
Kathrin Meier

«Hau ruck». Lachend purzelten die vier Mädchen über den Rasen, während die beiden Väter den Seilziehkampf auf den Beinen überstanden. Eine Partei gewinnt, Spass und Bewegung haben alle. Eine Aussage, die auch auf das Gemeinde-Duell zutrifft. «Unser freundschaftlicher Wettkampf der Gemeinden soll den Zusammenhalt fördern und Freude an der Bewegung bringen. Und zwar nachhaltig, auch noch nach dieser speziellen Woche», sagte die Uzwiler Gemeinderätin Christine Wirth am Freitagabend bei der Begrüssung auf dem Sportplatz des FC Niederstetten.

Jonschwil gewinnt Sternmarsch

Bei prächtigem Frühsommerwetter hatten sich 194 Menschen aus Jonschwil und Schwarzenbach auf den Sternmarsch begeben. Uzwil und Oberuzwil brachten es auf 176 Teilnehmer. Die Gemeinde Jonschwil kann seine Bewegungsminuten aufgrund der kleineren Einwohnerzahl mit dem Faktor fünf multiplizieren. Die Gemeinden an der Uze werden sich also mächtig anstrengen müssen. Kein Wunder war auf dem Gesicht des Jonschwiler Gemeindepräsidenten Stefan Frei ein spitzbübisches Lächeln auszumachen, als er von den geplanten Aktivitäten seiner Gemeinde berichtete, inklusive Rollator-Spaziergang. Zum Interview gebeten hatte Karin Faisst, Leiterin des Amtes für Gesundheitsvorsorge. Von den Gemeindepräsidenten wollte sie wissen, wie diese sich persönlich vorbereitet hätten. Cornel Egger (Oberuzwil) versicherte, nie den Lift im Gemeindehaus zu benutzen. Lucas Keel (Uzwil) erzählte von siebenminütigen Übungen, den Treppen zu seinem Büro im obersten Stock, dem Vorhaben, 10 Kilometer unter 50 Minuten zu laufen und der wöchentlichen Turnstunde. Stefan Frei ist bei seinem persönlichen Fahrplan auf Kurs. Von den geplanten 100000 Höhenmetern des Jahres 2018 hat er bereits 39000 bewältigt. Karin Faisst betonte, sie sei zwar gespannt, wer gewinne. Letztendlich aber seien alle, die mitmachen würden, Gewinner. Pfadi und Jungschar hatten über ein Dutzend «New Games»-Posten vorbereitet. So konnten sich Klein und Gross in Geschicklichkeitsübungen und ungewohnten Bewegungen versuchen.

Gemeinsam bis nach Süditalien laufen

Nachdem sich alle mit der offerierten Wurst gestärkt hatten, wurde das Bewegungslied angestimmt und getanzt. Zu diesem Tanz war die Bevölkerung auch gestern am «Open Street»-Fest auf der Wiesentalstrasse eingeladen. Dazwischen spornten die «Füürharmoniker» mit ihren lüpfigen Weisen die Menschen zur Bewegung an. Patrick Hilb motivierte die Besucher, an der Reise in den Süden teilzunehmen. Dazu konnte jeder vom Anfang der Festmeile bis zum Ende und zurück zwei Kilometer sammeln. Ziel war es, gemeinsam die 1500 Kilometer bis nach Lecce in Süditalien zu erlaufen. Verschiedene Beizlein und Stände lockten zum Flanieren und Zusammensitzen, während auf der Strasse aller Gattung an muskelbetriebenen Fahrzeugen unterwegs waren. «Dieser Anlass ist eine tolle Aufwertung der Wiesentalstrasse», sagte ein Teilnehmer. «Wäre schön, wenn er eine Fortsetzung finden würde.»

Links, rechts, links, rechts. Gar nicht so einfach, dieser «New Games»-Posten. (Bild: Kathrin Meier)

Links, rechts, links, rechts. Gar nicht so einfach, dieser «New Games»-Posten. (Bild: Kathrin Meier)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.