Geldknappheit befürchtet

Die Delegierten des Toggenburger Feuerwehrverbandes wählten Heiri Rhyner als Nachfolger von Präsident Peter Zentner. Zu reden gab eine Änderung bei den Subventionen von Kursen. Es wird eine massive Kürzung des Geldes befürchtet.

Sabine Schmid
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Stabsübergabe beim Toggenburger Feuerwehrverband: Heiri Rhyner (links), Kommandant der Feuerwehr Wattwil/Lichtensteig, übernimmt das Präsidium von Peter Zentner aus Mogelsberg. (Bild: sas.)

Stabsübergabe beim Toggenburger Feuerwehrverband: Heiri Rhyner (links), Kommandant der Feuerwehr Wattwil/Lichtensteig, übernimmt das Präsidium von Peter Zentner aus Mogelsberg. (Bild: sas.)

TUFERTSCHWIL. 41 Delegierte und acht Gäste versammelten sich im Tufertschwiler «Rössli» zur Delegiertenversammlung des Toggenburger Feuerwehrverbandes (siehe «Stichwort»). In seinem Jahresbericht blickte Präsident Peter Zentner aus Mogelsberg zurück auf erfolgreich verlaufene Kurse, die von den Feuerwehrleuten gut besucht wurden. Daneben organisierten die Ortswehren eigene Anlässe wie das Feuerwehr-Skirennen in Wildhaus und den Atemschutzwettkampf in Necker, die von den Toggenburger Wehren wenig besucht wurden.

Neuer Präsident gewählt

An der Delegiertenversammlung erklärte der Präsident Peter Zentner seinen Rücktritt. Ein Grund dafür war die Wahrung der Kontinuität, weil in den nächsten Jahren zwei weitere Mitglieder aus dem Vorstand ausscheiden werden. Als weiteren Grund nannte der Präsident die Informationsbeschaffung. «Diese läuft nie direkt vom Amt für Feuerschutz in St. Gallen zum Regionalverband, sondern über die Feuerwehrkommandos», beanstandete er. Aus diesem Grund war für Peter Zentner und den Vorstand klar, dass sein Nachfolger ein amtierender Feuerwehrkommandant sein muss. In der Person von Heiri Rhyner, Kommandant der Feuerwehr Wattwil/Lichtensteig, wurde dieser gefunden. Die übrigen Vorstandsmitglieder Toni Egli (Wildhaus), Jürg Walt (Wildhaus), Sabine Schmid (Ebnat-Kappel) und Christian Hildebrand (Nesslau) wurden im Amt bestätigt. Einen Wechsel gab es auch bei den Revisoren: Fabian Gemperli aus Mogelsberg wurde an Stelle von Christian Rutz, Stein, gewählt.

Subventionen abschöpfen

Zu diskutieren gab die neue Praxis bei der Auszahlung der Subventionen für Kurse. Bisher wurden die rund 25 000 Franken an den Regionalverband ausbezahlt. Nun soll das Geld für Weiterbildung mit der Pauschalsubvention an die Ortswehren ausbezahlt werden. Weil noch nicht bekannt ist, wie diese verteilt werden, befürchten der Verband und einige Ortswehren, dass weniger Geld ins Toggenburg fliessen werde. Die Delegierten haben beschlossen, dass der Regionalverband das Geld für die Weiterbildung von den Ortsfeuerwehren zurückfordert. «Sollte es mit dieser Praxis ein zu grosses Loch in der Kasse geben, müssten wir ein Kursgeld einfordern oder den Mitgliederbeitrag erhöhen», erklärte Peter Zentner.