Gegner machte mehr und verdiente sich den Erfolg

EISHOCKEY. Der EHC Uzwil bezog auswärts gegen Dielsdorf-Niederhasli die erste Niederlage in dieser Saison. Die Zürcher schickten ihren Gegner mit dem Resultat von 6:3 nach Hause. Auf die Tabellenkonstellation hat diese Niederlage für die Uzwiler hingegen keine negativen Auswirkungen.

Urs Nobel
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Nico Gemperle (Bild: Urs Nobel)

Nico Gemperle (Bild: Urs Nobel)

EISHOCKEY. Der EHC Uzwil bezog auswärts gegen Dielsdorf-Niederhasli die erste Niederlage in dieser Saison. Die Zürcher schickten ihren Gegner mit dem Resultat von 6:3 nach Hause. Auf die Tabellenkonstellation hat diese Niederlage für die Uzwiler hingegen keine negativen Auswirkungen. Weil Herisau Prättigau-Herrschaft schlug, bleibt der Abstand zum Zweitplazierten mit einem Punkt gleich. Allerdings gehören neu jetzt mit Herisau, Rheintal und Prättigau-Herrschaft drei Mannschaften zu den direkten Verfolgern.

Lange Zeit alles offen

Bis zur 36. Minute war die Partie offen, und niemand hätte voraussagen können, wer die Partie, die nicht nur aufgrund der Torfolge attraktiv war, schliesslich gewinnen würde. Ein «Eigengoal» (haltbar) kurz vor der zweiten Drittelspause sowie der 5:3-Treffer für Dielsdorf kurz nach Wiederaufnahme der Partie führten dazu, dass die EV Dielsdorf-Niederhasli den Rest des Spiels beruhigt angehen und auf Konter spekulieren konnte. Das Schlussresultat fiel dann aber erst, als EHC-Uzwil-Trainer Mischa Wasserfallen seinen Torhüter herausnahm und mit einem Feldspieler mehr und dem Brecheisen noch für eine Wende sorgen wollte.

Starker gegnerischer Torhüter

Die zahlreich in Dielsdorf ihre Mannschaft unterstützenden Uzwiler durften etliche Male im Verlauf der Partie hoffen, dass die Partie jenen Verlauf nehmen würde, den sie sich erhofften. So etwa nach dem Ausgleich zum 1:1 durch Broder, beim 2:1-Treffer von der blauen Linie durch Bischof oder beim schönen Abschluss nach einem satten Schuss durch Steiner zum 3:3. Vorgängig und auch noch nachher verzeichneten die Uzwiler etwelche Tormöglichkeiten, die jedoch der herausragende Torhüter Fausch allesamt mit Können und Glück zunichte machte. Wenn er einmal geschlagen war, so half ihm noch das Gehäuse, wie etwa beim Lattenknaller von Steiner.

Fausch war der Matchwinner für die Zürcher, und der EHC Uzwil muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass er – wie der Gegner auch – im Powerplay nie zu reüssieren vermochte.

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