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Gegensätzlich und doch harmonisch: Harfe und Hackbrett luden in Niederuzwil in eine Welt des Wohlklangs

Die Hauptrolle am zweiten Konzert des Konzertzyklus Uzwil spielten zwei Instrumente, welche eigentlich gar nicht zusammengehören. An Harfe und Hackbrett begeisterten zwei junge Vollblutmusiker das Publikum.
Christoph Heer
Selina Cuonz und Florin Grüter verzaubern. (Bild: Christoph Heer)

Selina Cuonz und Florin Grüter verzaubern. (Bild: Christoph Heer)

Augen zu und geniessen. Mehr bleibt da gar nicht übrig. Das gut einstündige Konzert von und mit Selina Cuonz (Jahrgang 1988) an der Harfe und Florin Grüter (Jahrgang 1986) am Hackbrett, lässt die 130 Besucherinnen und Besucher abheben, entfliehen, in eine Welt des Wohlklangs und der Gelassenheit. Die musikalische Raffinesse von Harfe und Hackbrett wird in dieser Kombination selten gehört, umso erstaunlicher ist es, wie die beiden Saiteninstrumente von Beginn an miteinander harmonieren.

Natürlich liegt das an den beiden jungen Profis, die im katholischen Pfarreizentrum in Niederuzwil ihre zusammengezählt rund 150 Saiten tadelloser nicht hätten bedienen können. Nicht lange dauert es, und der grösste Teil des Publikums schliesst tatsächlich die Augen, geniesst und fühlt, träumt und sondiert die Gedanken; weit weg ist der Alltagsstress, noch weiter weg scheint der nicht allzu beliebte Montagmorgen. Genuss pur, während sich der melodiöse musikalische Regenbogen in seiner ganzen Vielfalt entschleiert.

Ein Auftakt nach Mass

Die Wahl für den Konzertauftakt passt. Johann Sebastian Bachs Sonate Es-Dur wird eigentlich von Traversflöte und Cembalo gespielt. Doch in der Ausführung für Harfe und Hackbrett zeigen Selina Cuonz und Florin Grüter, dass kein noch so schwieriges Werk in Stein gemeisselt sein muss. Richtig arrangiert können auf diese Weise selbst manchmal unantastbare Sonaten punkten. Von Niccolò Paganini, Johann Nepomuk Hummel und Herbert Baumann folgen weitere Musikstücke, die keine Wünsche offen lassen.

Das Programm macht gluschtig

Die beiden Musiker haben schon international für Furore gesorgt – schön also, wenn sich solch talentierte Künstler auch Zeit nehmen, «hier bei uns» aufzutreten. Spannend werden die beiden nächsten Aufführungen des Konzertzyklus Uzwil. Einerseits, weil es am 17. März zum ersten Mal nicht in einem der kirchlichen Räume stattfindet, sondern im Oberstufensingsaal in Oberuzwil. Und andererseits, weil es dabei zu einem weiteren, echten musikalischen Leckerbissen, kommen wird. «Ein Klavier, zwanzig Finger», mit Immin Chung Poser und Owen Lovell, die Vorfreude ist gross. Wer jedoch nicht gar so lange warten will, der findet sich schon am 24. Februar in der katholischen Kirche in Henau ein. Ein Familienkonzert, Querbeet von Barock, Klassik über Jazz bis Pop; das macht gluschtig.

Hinweis: Weitere Informationen unter www.konzertzyklus-uzwil.ch

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