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Ganser kommt: Ausgebucht bis auf den letzten Platz

Willy Hollenstein: «Im Impulsforum werden differenzierte Meinungen aufgezeigt und diskutiert, ohne zu bewerten oder zu belehren.» (Bild: hs)

Willy Hollenstein: «Im Impulsforum werden differenzierte Meinungen aufgezeigt und diskutiert, ohne zu bewerten oder zu belehren.» (Bild: hs)

Wil «Wir leben in einer unglaublich spannenden Zeit», sagt Willy Hollenstein. Allerdings werde in den Medien nur ein Teil der Wahrheit abgebildet, einige Fakten würden gar ganz verschwiegen, kritisiert der pensionierte Unternehmensberater. Um Beispiele ist er nicht verlegen: So gebe es fast nur negative Berichterstattungen um US-Präsident Donald Trump oder den russischen Präsidenten Wladimir Putin, bei der Wahl von Papst Benedikt habe es Ungereimtheiten ­gegeben, die der Öffentlichkeit verschwiegen worden seien, die wahren Hintergründe über die 9/11-Anschläge in New York oder die Wirrungen um die ukrainische Halbinsel Krim im Schwarzen Meer seien nie sauber dargelegt worden. Um auch «der anderen Geschichte» eine Plattform zu bieten, hat Willy Hollenstein mit dem Wiler Unternehmens­berater Hanspeter Körner das Impuls Forum gegründet. Trägerin des Vereins ist die Stiftung «KulturHaus», der auch die Bühne Thurtal angehört. Diese ist bekannt durch Freilichtaufführungen wie «Idda von Toggenburg» oder «D’Geierwally».

«Im Impuls Forum werden differenzierte Meinungen auf­gezeigt und diskutiert, ohne zu bewerten oder zu belehren, auch nicht im Sinn von richtig oder falsch, und schon gar nicht, um zu verurteilen, sondern viel mehr im Sinn eines erweiterten Horizonts», sagt Hollenstein. Das ­Forum wolle inspirierende Vorträge zu aktuellen Themen aus Gesundheit, Politik, Religion, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft bieten. Die erste Veranstaltung findet am nächsten Mittwoch im Cinewil statt. Das Thema lautet «Die Weltpolitik der USA gestern und heute». Die 312 Plätze sind bereits ausgebucht. Das hat seinen Grund: Referent ist der streitbare Daniele Ganser. Der Schweizer Historiker, Energie- und Friedensforscher fragt: Warum dreht sich die Gewaltspirale weiter? Wie können wir selber Kriegslügen erkennen? Seit 1945 verbiete die UNO-Charta Kriege, nur Selbstverteidigung oder ein Krieg mit UN-Mandat seien erlaubt. «Warum wird dieses Gewaltverbot ignoriert?»

Im Oktober und November gibt es weitere fünf Referate. Die zwei nächsten: Am 2. Oktober spricht Heike Bischoff-Ferrari zum Thema «Gesund älter werden – wie geht das?», am 9. Oktober Josef Imbach über «Friedensboten oder Racheengel? Zum Gewaltpotenzial von Religionen und Weltanschauungen». Es ist geplant, in Zukunft zweimal zwölf Anlässe jährlich durchzuführen.

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

Hinweis

Aktuelle Informationen jeweils unter www.impuls-forum.ch.

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