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FUTSAL: Kantersieg trotz Müdigkeit

Das Uzwiler Futsalteam deklassierte in der NLB-Meisterschaft das Team Engadin gleich mit 12:0. Somit kommt es in der Heimrunde in drei Wochen zum alles entscheidenden Spiel um den Einzug in die Aufstiegsrunde.
Urs Nobel
Auch die Stürmer (wie im Bild David Levi) haben sich mit Defensivaufgaben zu beschäftigen. (Bild: Urs Nobel)

Auch die Stürmer (wie im Bild David Levi) haben sich mit Defensivaufgaben zu beschäftigen. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Den ersten Spielern ging der Schnauf bereits beim Einlaufen aus. Und schnell war auch klar, warum. «Die meisten Spieler sind erst heute Morgen vom Ausgang zurückgekehrt», lachte der Verwandte eines Spielers viel sagend. Keine idealen Voraussetzungen also, um den Gegner, der sich zum Zeitpunkt der Heimkehr seines Gegners bereits auf den Weg nach Degersheim machte, zu schlagen.

Vor bereits einem Jahr schlugen die Uzwiler an selber Stätte die Engadiner deutlich. Und waren so auch für dieses Spiel entsprechend siegerssicher. Trotzdem bereiteten sie sich den Gegebenheiten möglichst professionell vor und zeigten ab Spielbeginn sofort auf, dass nur der Sieg zählt. Die Uzwiler zirkulierten den Ball sauber in ihren Linien und überraschten den Gegner immer wieder mit gekonnten Pässen in die Tiefe. Vorerst aber ohne Torerfolg. Einzige Ausbeute in den ersten zehn Minuten: fünf Pfosten oder Lattenschüsse.

David Levi erlöste Team mit zwei Treffern

Erste Ermüdungserscheinungen und Resignation schienen sich im Uzwiler-Team breit zu machen. Dario Koller beispielsweise spielte mit hochrotem Kopf und schaffte es nicht einmal, seine traditionelle Verwarnung abzuholen. Doch bei den Uzwilern spielte ja noch David Levi. Er erlöste sein Team mit zwei Toren hintereinander und brach so die gegnerische Festung auf. Die Bündner waren nun gezwungen, selber das Heil im Angriff zu suchen und liefen prompt in den einen oder anderen erfolgreichen Konter. Der Sieger stand bei Halbzeit bei 6:0 bereits fest.

Müdigkeit vergessen, Tormaschine lief weiter

Interessanterweise führte dieser Vorsprung dazu, dass die Spieler ihre Müdigkeit aus den Festivitäten des Vorabends (Nacht) beiseite legten und einen um den anderen Angriff lancierten. Und erfolgreich. Weitere sechs Treffer waren die Ausbeute des zweiten Umgangs und der höchste Uzwiler-Sieg in dieser Saison Tatsache.

Riesige Erleichterung machte sich im Team breit und nach dem Duschen bestand noch Gelegenheit, entspannt die Partie des nächsten Gegners mitzuverfolgen. Am Sonntag, 3. Februar, trifft der FC Uzwil in der BZU-Halle in Niederuzwil auf Futsal Internationale. Dabei geht es um den ersten und zweiten Schlussrang nach der Qualifikation und um den Einzug in die Aufstiegsrunde. In dieser scheiterten die Uzwiler bekanntlich vor Jahresfrist. Doch dieses Mal wollen sie sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. «Wir verfügen über die Qualitäten, die es in der NLA braucht und wollen uns deshalb künftig lieber eine Liga höher mit den Gegnern messen», sagte Teamcaptain Dave Obrist

Hätte Futsal Internationale im Spiel Zweiter gegen Dritten am vergangenen Sonntag in Degersheim verloren, wäre das Tor zu den Aufstiegsspielen für Uzwil bereits offen gewesen. So kommt es aber noch zum ultimativen Finalspiel und das ist Obrist aus zwei Gründen mehr als recht: «Für die Zuschauer – und wir erwarten wiederum in Niederuzwil einige – ist es spannender, wenn es noch um etwas geht. Zudem werden wir vor allfälligen Aufstiegsspielen nochmals zünftig gefordert.»

Die Torschützen gegen Engadin 8. David Levi 1:0, 10. David Levi 2:0, 13. David Obrist 3:0, 14. Simon Obrist 4:0, 16. Eigentor Joao Pereira 5:0, 16. David Obrist 6:0, 23. David Levi 7:0, 27. Bujar Sejdi 8:0, 27. Simon Obrist 9:0, 33. David Levi 10:0, 34. Simon Obrist 11:0, 37. Dario Koller 12:0.

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