Fussgängerschutz in der Felsegg

Die Felsegg in Henau ist ein stattliches Quartier – und wird noch grösser. Nun sind Schritte eingeleitet, den Fussgängerschutz zu verbessern. Die Gemeinde setzt sich für eine Mittelinsel ein.

Drucken
Teilen

HENAU. Vielen Kindern bereitet es Mühe, in der Felsegg die Strasse zu überqueren. Auf dem Schulweg, auf dem Heimweg. Die Sichtweiten sind zwar nach den Normen knapp genügend. Das hilft den Kindern wenig. Sie fühlen sich unsicher, weil Autos plötzlich aus der Kurve auftauchen. Einen Fussgängerstreifen gibt's dort nicht. Das sagt die Polizei seit jeher klar. Zu tief sind die Fussgängerfrequenzen. Wenn's Lösungen geben soll, dann andere.

Alternativen verworfen

Die Gemeinde prüfte erneut Lösungen. Sie zielten darauf ab, die Fussgänger weiter weg von der Kurve über die Strasse zu führen, dort, wo die Übersicht besser ist. Varianten wie eine provisorische Verlängerung des Trottoirs oberhalb der Bollensteinmauer am Strassenrand befriedigten nicht.

Fussgängerinsel

Eine Mittelinsel: Dieses Anliegen scheiterte bei der damaligen Neugestaltung der Verkehrsführung in der Felsegg an der Bürgerversammlung. Nach wie vor würde eine Mittelinsel die Situation für die Kinder deutlich verbessern. Sie müssten nur die halbe Strasse im Überblick haben, sie gäbe Sicherheit. Die Gemeinde nimmt nun erneut einen Anlauf. Sie hat dem Kanton beantragt, die Fussgängerinsel zu realisieren. Dem Kanton, weil die Felseggstrasse inzwischen eine Kantonsstrasse ist. Die Gemeinde wird sich mit 35 Prozent an den Kosten zu beteiligen haben. Die Arbeiten dürften aufwendig sein. Der Strassenrand muss verschoben werden. Und mit ihm eine massiv geschützte Stromleitung. Zudem dürften die Arbeiten in die alte Deponie eingreifen, das macht's noch komplexer. Die Gemeinde meint: Der Schutz der Fussgänger in der Felsegg geht vor. (gk.)

Aktuelle Nachrichten