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FUSSBALL: Wende in der zweiten Halbzeit

Trotz eines 0:2-Pausenrückstands siegt Bazenheid im Derby der 2. Liga interregional gegen Wils U20. Die Bazenheider zeigen in der zweiten Halbzeit Moral und kehren die Begegnung mit dem 3:2 in der Nachspielzeit.
Beat Lanzendorfer/ david Metzger
In der ersten Halbzeit machte Wil viel Druck aufs Bazenheider Tor. Der liess aber nach. (Bild: Beat Lanzendorfer)

In der ersten Halbzeit machte Wil viel Druck aufs Bazenheider Tor. Der liess aber nach. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Beat Lanzendorfer/ David Metzger

sport@wilerzeitung.ch

Es gab zur Pause wohl nur wenige Personen, die auf dem Ifang noch auf ein Bazenheider Erfolgserlebnis gewettet hätten. Hätten es jene Spekulanten dennoch getan, wären sie heute eine Stange Geld reicher. Denn der FC Bazenheid vollbrachte im Heimspiel gegen Wils U20 in der zweiten Halbzeit ein kleines Wunder, drehte den 0:2-Rückstand in ein 3:2 und avancierte so im Derby zweier Lokalrivalen zum späten und glücklichen Gewinner.

Lucky Punch in der Schlussminute

Glücklich deshalb, weil der Siegestreffer der Toggenburger erst nach der 90. Minute fiel. Die Nachspielzeit war bereits angebrochen, als der FC Bazenheid nochmals in der Offensive aufkreuzte. Die Hereingabe auf den mitgelaufenen Mirco Jungblut hämmerte dieser mit vollem Risiko unhaltbar in die Maschen. Für einen kurzen Moment brachen auf dem Ifang alle Dämme. Besonders dem jungen Jungblut, der in dieser Saison noch nicht zu vielen Einsatzminuten gekommen ist, war die Freude über den siegbringenden Treffer anzumerken. Anders sah die Gemütslage bei Wil-Trainer Denis Sonderegger aus, der nach Spielschluss die Fehler seiner Schützlinge bemängelte. «Woche für Woche machen wir die gleichen Fehler.» In der Tat brachte es Wil, wie gegen Linth, nicht fertig, eine souveräne Führung über die Zeit zu bringen.

Bazenheid wahrt Ungeschlagenheit

Die erneute Niederlage spült den Wiler Nachwuchs tief in den Abstiegsstrudel. Mittlerweile ist die Equipe auf den vorletzten Rang abgerutscht und hat auf den Trennstrich drei Punkte Rückstand. Dagegen schwebt Bazenheid auf Wolke sieben. Seit einem Monat sind die Toggenburger in der Meisterschaft unbesiegt.

Noch zur Pause sah es nicht danach aus, als könnten die Bazenheider die Serie fortführen. Der Rückstand hatte mit Organisationsfehlern im Mittelfeld zu tun. Diese nahm Trainer Heris Stefanachi auf seine Kappe. «Ich habe falsch aufgestellt.» Das nützte Wil durch Treffer von Fuad Rahimi und Valentino Pu­gliese aus. Doch die Wiler trafen auch ins eigene Tor. Verteidiger Ismajl Beka brachte mit seinem Ablenker die Spannung zurück (53.). Danach realisierte Denis Mlinaric den Ausgleich (67.).

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