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FUSSBALL: Weg zurück zur Vernunft

Wer in der 2. Liga inter bestehen will, ist auf talentierte oder routinierte Zuzüge angewiesen. In der regionalen 2. Liga deutet sich jedoch ein Trend der Vernunft an.
Urs Nobel
Erfreulich, dass immer mehr Mannschaften eigene junge Spieler ins Kader nehmen und diese – wie Timon Kamm (FC Sirnach blau) – Einsatzzeiten bekommen. (Bild: Urs Nobel)

Erfreulich, dass immer mehr Mannschaften eigene junge Spieler ins Kader nehmen und diese – wie Timon Kamm (FC Sirnach blau) – Einsatzzeiten bekommen. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Ob der Trend in der regionalen 2. Liga, vermehrt wieder auf eigene junge Spieler zu setzen, ein Zeichen der Vernunft ist oder ob es einfach die fehlenden Finanzen in den Vereinen sind, ist nicht abschliessend zu beurteilen. Aber der Trend zeichnet sich ab.

Wer ehrlich ist, weiss, dass die regionale 2. Liga seit der Einführung der 2 . Liga inter mit wenigen Ausnahmen höchstens noch den Qualitätsansprüchen einer besseren 3. Liga genügt. Jener Liga also, die von Dorfvereinen geprägt ist und in der auch mehrheitlich Eigengewächse spielen. Junge Talente, die seit Beginn im selben Verein spielen und die einen persönlichen Bezug zu ihrem Club haben.

Dieser sportliche Rückschritt hat jedoch zur Folge, dass Vorwärtsstrategien eines Vereines kaum mehr möglich sind. Aktuelle Beispiele gibt es einige. Man denke beispielsweise an den FC Kirchberg oder auch an den FC Neckertal-Degersheim, den FC Flawil, den FC Tobel-Affeltrangen oder den FC Münchwilen. Ausnahmen gibt es kaum mehr. Auch der FC Sirnach befindet sich nicht mehr in der Lage, ohne zusätzliche finanzielle Aufwendungen eine Mannschaft zu stellen, die kurz- oder mittelfristig wieder in die 2. Liga inter aufsteigen könnte. Oder der SC Bronschhofen. Er hält zwar noch in der 2. Liga mit, wird über kurz oder lang wieder absteigen müssen, wenn er es nicht rechtzeitig schafft, einen sinnvollen Generationenwechsel einzuleiten. Als Ausnahme gilt das Uzwiler Serbenteam, das zwar keinen eigenen Nachwuchs besitzt, aber immer wieder auf Landsleute zählen kann, die miteinander nebst Fussball auch noch ein bisschen ihre eigene Kultur pflegen wollen.

Die Spiele an diesem Wochenende

Die Uzwiler Serben spielen morgen Samstag gegen den FC Wängi und dürften nach ihren guten Partien gegen Herisau und Sirnach erneut hart geprüft werden. Der FC Sirnach spielt auswärts gegen das bisher noch sieglose Steinach und sollte seinen ersten Saisonsieg realisieren. Der SC Bronschhofen dürfte jedoch gegen Calcio Kreuzlingen auf verlorenem Posten stehen, der Gegner ist für diese Liga einfach zu stilsicher und zu stark.

Mit Ausnahme des FC Bazenheid, der auswärts gegen Einsiedeln sicherlich Siegeschancen hat, müssen die anderen beiden 2.-Liga-inter-Teams der Region hartes Brot essen. Der FC Uzwil spielt auswärts gegen das stark in die Saison gestartete Kreuzlingen, und der Wiler Nachwuchs muss in Freienbach antreten. Beide letztgenannten Spiele sind äusserst schwierige Aufgaben für «unsere» Teams. Es bedarf einer überdurchschnittlichen Leistung, um erfolgreich zu sein und einen oder drei Punkte zu gewinnen.

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