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FUSSBALL: Wachablösung vollzogen

Beim FC Uzwil Aktive haben Robin Keller (Präsident) und Roman Büeler (Vize) die Vereinsführung an Dani Steuble (neuer Präsident) und Alen Blazanovic (neuer Vize) übergeben.
Urs Nobel
Robin Keller (links) und Roman Büeler treten aus dem Vorstand aus.

Robin Keller (links) und Roman Büeler treten aus dem Vorstand aus.

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Was im Vorfeld bereits kommuniziert worden ist, hat nun stattgefunden. Robin Keller ist nach sieben Jahren Tätigkeit als Präsident zurückgetreten, ebenso sein Vize Roman Büeler. Robin Keller bleibt Präsident des First-Class-Clubs und somit dem FC Uzwil erhalten.

Mit grossem Applaus als sein Nachfolger gewählt wurde Dani Steuble, auch noch Torhütertrainer der ersten Mannschaft. Dass er als Auswärtiger – Liechtensteiner – dieses Amt übernommen hat, ist für ihn selber keine so grosse Überraschung: «Ich wurde vergangene Saison beim FC Uzwil gut aufgenommen und habe gespürt, dass ich hierher gehöre.» Die Geschichte ähnelt jener seines Vorgängers. Berto Besio, eine lebende Uzwiler Legende, holte seinerzeit Robin Keller im «zarten Alter» von 28 Jahren als Sportchef vom FC Bazenheid zum FC Uzwil. Seither ist dieser im Verein zu Hause und hat «Karriere» gemacht. Robin Keller bezeichnet die vergangenen Jahren, in denen er Präsident war «als etwas vom Schönsten, was ich als heute 42-Jähriger erleben durfte». Im Vorstand habe es kein «müssten», «sollten», «könnten» gegeben: «Wir machten es.»

Ihm und seinen Vorstandskollegen sei es nie langweilig geworden. Zeitweise sei er oder sein Team mehr auf dem Sportplatz Rüti anzutreffen gewesen als zu Hause.

Den Grundstein zum heutigen Erfolg habe man mit der Gründung des First-Class-Clubs im Jahr 2013 gelegt. «Anfangs waren wir sieben Mitglieder in diesem Sponsorenclub. Unterdessen sind wir mit 90 Mitgliedern breit abgestützt und können so die erste Mannschaft wirkungsvoll unterstützen. Das Budget, welches von 70000 Franken (damals) auf 200000 Franken (heute) für die Aktivmannschaften anwuchs, sei massiv gestiegen. «Wenn sich der Verein so im selben Stil entwickelt, wird es noch weitere neue Herausforderungen für den Vorstand und seine Mitglieder geben.» Robin Keller blickte aber nicht nur in die Zukunft, er warnte auch: «Wir bewegen uns in einem Konsumverhalten, welches der Sache nicht immer förderlich ist. Wir müssen darauf achten, dass Leidenschaft und Freude stets an erster Stelle bei unserem Tun stehen.» Der alte Präsident ist gegangen. Jetzt liegt es am neuen, die weitere Marschrichtung vorzugeben.

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