FUSSBALL: Um den gerechten Lohn gebracht

Der FC Sirnach zeigte sich massiv verbessert im Vergleich zur Vorrunde. Allerdings gab er in der Schlussphase einen 3:1-Vorsprung preis.

Urs Nobel
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Yussuf Shala (blau, am Ball) traf zweimal für sein Team. (Bild: Urs Nobel)

Yussuf Shala (blau, am Ball) traf zweimal für sein Team. (Bild: Urs Nobel)

FC-Sirnach-Präsident Peter Sommer meinte vor dem Spiel, dass er zufrieden sei, wenn das Spiel unentschieden ausgehe. Am Schluss wird er seine Meinung geändert haben. Die Sirnacher vergaben nämlich unnötig einen Zweitore-Vorsprung und beendeten die Partie lediglich mit einem 3:3-Unentschieden.

Als Maiorana Calcio bereits in der fünften Minute in Führung schoss, befürchtete man auf Seiten der Sirnacher das Schlimmste. Zumal die Einheimischen nach dem Treffer jegliche Reaktion vermissen liessen und vom Gegner weiter eingeschnürt wurden. Zahlreiche weite Pässe ins Niemandsland kamen Calcio in seinen weiteren Angriffsbemühungen entgegen.

Doch plötzlich wachte Sirnach auf, erhöhte das Tempo und auch die Zuspiele wurden zunehmend genauer. Es machte ganz den Anschein, als ob die Kreuzlinger kräftemässig ihrem Anfangselan Tribut zollen mussten.

Entsprechend dem Spielverlauf kam der FC Sirnach verdient zum Ausgleich, für den Safet Etemi sorgte. Kurz vor der Pause erhöhte Neuzuzug Shala auf 2:1. Spielanteile-mässig ging es nach der Pause ähnlich weiter. Sirnach drückte auf den Ausbau des Resultats, was erneut Yussuf Shala gelang, der eine Hereingabe von rechts nur noch einzuschieben brauchte.

Die Hoffnung, dass Calcio konditionell abbauen würde, sollte nicht eintreffen, im Gegenteil. Nach geschickten Auswechslungen waren die Gäste plötzlich wieder im Spiel und erzielten etwas glücklich den Anschlusstreffer. Dieser sorgte für ziemlich Unruhe beim Heimteam, das sich in der Folge mit weiten Bällen in die Spitze versuchte, statt die Ordnung wieder herzustellen. Das Verdikt dieser Massnahme: Der Ausgleichstreffer zum 3:3.

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch