FUSSBALL: Rot dominiert im Bergholz

Bazenheid schlägt in der Wiler IGP-Arena Dübendorf im Cup mit 2:1. Nun fehlt noch ein Sieg, um in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups einzuziehen.

Beat Lanzendorfer
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Robin Früh enttäuschte seine Anhänger nicht. Er traf zum 1:0 für den FC Bazenheid. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Robin Früh enttäuschte seine Anhänger nicht. Er traf zum 1:0 für den FC Bazenheid. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer@toggenburgmedien

Der Ausflug wegen des unbespielbaren Terrains auf dem Ifang hat sich gelohnt. Gut 300 Zuschauer wohnten in Wil dem Spiel zwischen Bazenheid und Dübendorf bei. Weil die Gäste die Trikots zu Hause vergessen hatten, wurde die Partie mit zwanzigminütiger Verspätung angepfiffen. Immerhin blieb den Zuschauern so Zeit, sich die roten T-Shirts überzustreifen, von denen Walo Früh, Vater von FC-Bazenheid-Spieler Robin, 50 Stück extra für das Cupspiel anfertigen liess.

Als es losging, kannten die Toggenburger nur eine Richtung. Gregorin, Farkas und Luis scheiterten innert weniger Minuten am starken Dübendorfer Schlussmann Ursprung. Zudem beunruhigte Titaro die Defensive regelmässig. Es passte gut zum Abend, dass ausgerechnet Robin Früh nach 26 Minuten die Bazenheider in Führung schoss. Anschliessend war der Spielfluss vorübergehend weg. Obwohl die Stefanachi-Elf nie Gefahr lief, das Spiel zu verlieren, benötigte sie zwei starke Interventionen von Torhüter Bernet, kurz vor und kurz nach dem Wechsel, um vorerst ein Gegentor zu verhindern.

Zehn Minuten nach Wiederbeginn führte eine Ballstafette zur vermeintlichen Vorentscheidung. Titaro tankte sich durch, legte auf Düring, der mit dem Kopf zum 2:0 traf. Weil Angliker 20 Minuten vor Schluss das 2:1 erzielte, wurde es kurzeitig noch etwas hektisch. Auch deshalb, weil Bazenheid vor dem gegnerischen Tor zu verspielt war und den Abschluss nicht konsequent anstrebte.

Mit den Rückrundenspielen gegen den FC Freienbach und dem in Kreuzlingen sowie spätestens nach dem Cuperfolg gegen den FC Dübendorf haben die Bazenheider nicht nur aufgezeigt, dass sie in der 2. Liga inter absolut konkurrenzfähig sind. Vielmehr haben sie angedeutet, dass sie sich über den Winter durch sogar noch gesteigert haben. Zum einen ist das dem ausgeglichenen Kader zu verdanken. Dann wohl aber auch dem Trainer Heris Stefanachi, dem es gelungen ist, noch mehr aus seinem Team herauszuholen. Dessen Leistungsbereitschaft ist nämlich nicht nur enorm, sondern beeindruckend. An dieser Tatsache ändert sich auch nichts, wenn die Toggenburger in der Schlussphase des Cupspiels etwas nachliessen und in dem Dauerregen auf das Spielende warteten.