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FUSSBALL: Leidenschaft machte den Unterschied

Der Drittligist FC Tobel-Affeltrangen ist im Cup eine Runde weiter. Er besiegte den FC Sirnach - den letzten verbliebenen Zweitligisten aus der Region - nach Penaltyschiessen 7:6.
Urs Nobel
Sirnach hatte spielerische Vorteile, Tobel-Affeltrangen brillierte mit seinem Kampfgeist. (Bild: Urs Nobel)

Sirnach hatte spielerische Vorteile, Tobel-Affeltrangen brillierte mit seinem Kampfgeist. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Wenn zwei in der Meisterschaft gebeutelte Teams im Cup auf­einandertreffen, herrscht zuerst bei beiden Mannschaften gros­se Unsicherheit. Diese war im Spiel zwischen Tobel-Affeltrangen und Sirnach auch sofort ersichtlich. Fehlpässe hüben wie drüben, beidseitig verlorene Zweikämpfe.

Erst als der junge Timon Kamm auf Seiten der Sirnacher Anil Aydeniz auf die Reise Richtung Tor schickte und dieser zum 1:0 traf, kam mehr Gehalt in die Partie. Die Sirnacher spielten nach dem Führungstreffer sicherer und gestanden dem Gast­geber nicht viel zu.

Der FC Tobel-Affeltrangen zeigte sich jedoch weiter engagiert und kämpfte mit grossem Einsatz. «Das war in der bisherigen Meisterschaft nicht immer so», erklärte ein regelmässiger Besucher des Heimteams.

Andi Alder, der Sirnacher Trainer, machte zur Pause aber trotz des Vorsprungs kein fröhliches Gesicht. Ob er spürte, dass das 1:0 seinem Team nicht für einen Erfolg reichen würde?

Tatsächlich kam es zum Umschwung. Das aufopfernde Forechecking der Tobler sollte sich auszahlen. Sirnachs Keeper Salzer traf mit einem Abstoss unter Druck direkt in die Füsse von Misini, der nur ein paar Schritte zu gehen hatte und zum Ausgleich einschoss. Es kam nicht zuletzt auch deshalb zur Verlängerung, weil Sirnach in der Folge nicht mehr viel zustande brachte und die Tobler sogar aufkommen liess. So ging es in die Overtime, in der einzig der verschossene Penalty von Emini als Höhepunkt bezeichnet werden darf. Im Penaltyschiessen setzte sich dann der FC Tobel-Affeltrangen durch und liess sich von seinen Anhängern feiern, während die Sirnacher den Platz mit hängenden Köpfen verliessen.

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