Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FUSSBALL: Im Derby zurückgebunden

Der FC Uzwil bleibt in der 2. Liga interregional in diesem Jahr zwar unbesiegt, muss sich im Heimspiel gegen Bazenheid aber mit einem 1:1 begnügen. Die beste Rückrundenmannschaft ist nun die U20 des FC Wil.
Simon Dudle
Bazenheids Demian Titaro (rechts) holte den Penalty heraus, der zum 1:1-Endergebnis führte. (Bild: Urs Nobel)

Bazenheids Demian Titaro (rechts) holte den Penalty heraus, der zum 1:1-Endergebnis führte. (Bild: Urs Nobel)

«Das sind zwei verlorene Punkte. Wir hatten nach dem 1:0 mehrfach die Möglichkeit, das 2:0 zu erzielen», sagte Uzwils Trainer Sokol Maliqi nach dem 1:1 im Heim-Derby gegen Bazenheid. Er trauerte vor allem dem Umstand nach, dass es seiner Mannschaft nicht gelungen war, in einer guten Phase nach der Pause das 2:0 und somit eine Vorentscheidung herbeizuführen. «Vier bis fünf klare Chancen» hatte Maliqi gezählt, wobei die klarste ein vergebener Penalty von Kristian Nushi war.

Somit wurde ausgerechnet Routinier Nushi zum tragischen Helden. Hätte er den Elfmeter verwertet, wäre er der Matchwinner gewesen. Denn Nushi war es, der die Uzwiler in einer frühen Phase der zweiten Halbzeit in Führung brachte. Wie schon im Hinspiel in Bazenheid, genügte ein Führungstor des Kosovaren aber nicht zum Sieg. War es im vergangenen September eine 1:4-Niederlage gewesen, so gab es dieses Mal immerhin einen Punkt. Maurin Gregorin erzielte in der Schlussphase mittels Penalty den Ausgleich für Bazenheid. Danach hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können.

Da Leader Linth beim Zwei des FC Schaffhausen zu einem 1:0-Sieg kam, beträgt der Rückstand Uzwils auf den von den Glarnern gehaltenen Aufstiegsplatz wieder sechs Punkte. Bereits morgen Mittwoch um 20 Uhr gastiert Maliqis Team beim Tabellenletzten Winkeln.

Wils Trainer mit einem guten Riecher

Den Titel «Beste Rückrundenmannschaft» sind die Uzwiler vorderhand los. Damit darf sich seit Sonntagnachmittag das U20-Team des FC Wil schmücken (siehe Tabellen rechts). In einer Partie mit einer spektakulären Schlussphase kamen die Wiler gegen Frauenfeld zu einem 4:3-Heimsieg. 20 Minuten vor Spielende hatte allerdings kaum etwas auf den siebten Erfolg hintereinander der ältesten Wiler Nachwuchsmannschaft hingedeutet. Zwar war diese in der ersten Halbzeit in Führung gegangen und hatte den Pfosten getroffen, geriet aber zwischenzeitlich 1:3 in Rückstand. Doch Wils Trainer Emilio Gesteiro bewies ein goldenes Händchen und leitete mit dem Spielerwechsel den Sieg ein. Es kamen Dario Kessler und Daryl Lupo, die je einen Treffer erzielten. Das siegbringende Tor Lupos zum 4:3 fiel in der Nachspielzeit. «Ich habe auch nach 70 Minuten beim Stand von 1:3 noch an eine Wende geglaubt. Ich weiss, was die Mannschaft kann. Die sieben Siege sind kein Zufall», sagte Gesteiro. Waren die Wiler in der Winterpause noch akut abstiegsgefährdet, so beträgt die Reserve auf die Abstiegszone, fünf Runden vor Schluss, satte zehn Punkte. Gratulationen zum Ligaerhalt nimmt Gesteiro aber noch keine entgegen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.