FUSSBALL: Hoffen bleibt erlaubt

Der FC Sirnach in der 2. Liga inter und der FC Tobel-Affeltrangen in der 2. Liga sind extrem abstiegsgefährdet. Abschreiben darf man sie aber noch nicht.

Urs Nobel
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Für einmal umgekehrt. Kreuzlingens Stürmer Andi Qerfozi bedrängt Sirnachs Verteidiger David Torovato. (Bild: Mario Gaccioli)

Für einmal umgekehrt. Kreuzlingens Stürmer Andi Qerfozi bedrängt Sirnachs Verteidiger David Torovato. (Bild: Mario Gaccioli)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Der FC Sirnach hat noch vier Spiele in dieser Saison auszutragen. Zwölf Punkte sind dabei zu vergeben. Gewinnen die Hinterthurgauer alle diese Spiele, haben sie den Ligaerhalt wahrscheinlich geschafft. Nach dem nachgeholten Spiel am Mittwoch gegen Kreuzlingen – 1:2-Niederlage – beginnt man sich nun aber auch im Vorstand damit zu befassen, in der nächsten Saison wieder regional in der 2. Liga zu spielen. Vorzeitig aufgeben will jedoch niemand.

Mit 2. Liga wäre der FC Tobel-Affeltrangen mehr als zufrieden. Die Mannschaft hat im Nachholspiel mit einem 5:4-Sieg gegen Arbon ein Zeichen gesetzt, dass sie sich nicht so einfach in die 3. Liga abschieben lassen will. Noch drei Partien stehen aus, und eine Siegesserie würde auch für die Tobler den Ligaerhalt bedeuten.

Keine derartigen Probleme hat der FC Bazenheid. Die Toggenburger stehen als Aufsteiger in die 2. Liga inter fest. Bei ihnen geht es jedoch noch darum, auch in den restlichen Partien keine Punkte abzugeben und eine Saison ohne Niederlage und Punktverlust zu beenden. Vieles deutet darauf hin, dass dies den Bazenheidern gelingt. Die Aufstiegsfeier ist jedenfalls fixiert. In einer Woche, vor, während und nach dem Spiel gegen Abtwil-Engelburg wird mit den Anhängern gefeiert.

Von den 2.-Liga-inter-Teams der Region hat einzig der FC Sirnach ein Heimspiel. Er hat aber auch den schwierigsten Gegner. Der FC Kosovo stellt das beste Team der Liga und steht unter Siegeszwang, will er aufsteigen. Sirnach darf also nicht auf einen Gegner hoffen, der nur halbherzig auftritt. Dies darf hingegen der FC Wil U20, der auswärts beim FC Frauenfeld im Einsatz steht. Der Wiler Nachwuchs wird auf einen Gegner treffen, dessen Leistungsspirale in der Rückrunde bisher deutlich gegen unten gezeigt hat und der gedanklich die Saison wohl schon abgeschlossen hat. Es ist eine offene Partie zu erwarten, in der beide Teams siegen können.

Eher auf eine Uzwiler-Niederlage tippt man in seiner Auswärtspartie gegen Schaffhausen 2. Die Munotstädter wehren sich erfolgreich gegen den drohenden Abstieg und punkten regelmässig. Wahrscheinlich auch gegen Uzwil, bei dem es um nichts mehr geht.

In der 2. Liga kann der SC Bronschhofen mit einem Sieg im Heimspiel gegen Rorschach den Ligaerhalt sichern. Die Uzwiler Serben bekommen es auswärts mit dem FC Abtwil-Engelburg zu tun. Der St. Galler-Vorortsverein hat den Ligaerhalt praktisch auf sicher. Er befindet sich in einem Zwischenhoch, muss aber weiterhin zittern. Abstiegskampf pur auch in Tägerwilen. Der FC Tobel-Affeltrangen hat wieder neuen Mut gekriegt und will in diesem Spiel auswärts am Sonntag alles dafür tun, um aus seiner misslichen Tabellenlage herauszukommen.

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