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FUSSBALL: Die U20 des FC Wil will 12 Siege in Serie

Das Team der Stunde in der 2. Liga interregional heisst FC Wil U20. Die letzten sieben Spiele wurden alle gewonnen. Morgen wartet der souveräne Leader Linth.
Simon Dudle
Die jungen Wiler um Captain Luca Bartucca haben in dieser Saison noch grosse Pläne. (Bild: Simon Dudle)

Die jungen Wiler um Captain Luca Bartucca haben in dieser Saison noch grosse Pläne. (Bild: Simon Dudle)

Wer hätte das gedacht: In der Hinrunde hatte die älteste Nachwuchsmannschaft des FC Wil nur 2 der 13 Spiele gewonnen. Mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer waren die Aussichten düster. Ein Trainerwechsel und sieben Siege später haben sich die Wolken über dem Bergholz aber verzogen und die Mannschaft ist die Abstiegssorgen praktisch los. Fünf Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf die unter dem Strich klassierten Mannschaften zehn Punkte und mehr. «Momenten geht einfach alles auf», sagt Trainer Emilio Gesteiro. Doch was ist anders als noch im Herbst? «Es gab ein paar Wechsel in der Mannschaft. Zudem haben wir an der Grundkondition gearbeitet. Darum war es am vergangenen Sonntag gegen Frauenfeld möglich, trotz 1:3-Rückstand noch zu gewinnen. Dies hat in der Vorrunde womöglich gefehlt», sagt Gesteiro.

Da mit dem Essen bekanntlich der Hunger kommt, hat sich die Mannschaft Grosses vorgenommen: Bis Saisonende möchte sie alle Spiele gewinnen. Zwölf Siege hintereinander stünden dann zu Buche. «Fussball spielt man nicht für ein Unentschieden. Wir haben das Momentum derzeit auf unserer Seite. Das wollen wir nutzen», sagt Gesteiro.

Kaum Geheimnisse voreinander

Als Nächstes steht ein echter Härtetest an. Morgen Samstag reisen die jungen Wiler nach Niederurnen, um ab 16 Uhr dem weitgehend souveränen Leader Linth ein Bein zu stellen. Viele Geheimnisse voreinander werden die beiden Trainer nicht haben. Denn Geisteiro und Roland Schwegler kennen sich aus vergangener Zeit bei den Grasshoppers. Schwegler trainierte die U13, Gesteiro die U14. Letzterer sagt: «Wir wollen es Linth so schwierig wie möglich machen. Sie werden uns aber nicht unterschätzen.» Noch wach sind die Erinnerungen ans Hinspiel in der IGP-Arena, als die Wiler U20 bis rund zehn Minuten vor Schluss mit 1:0 führte, schliesslich aber eine bittere 1:2-Niederlage akzeptieren musste. Dass gegen die Glarner etwas möglich ist, hat vor zwei Wochen der FC Uzwil bewiesen. Er ging früh mit 2:0 in Führung und verwaltete danach das Resultat erfolgreich.

Auf der Goalie-Position muss es bei den Wilern zu einer Veränderung kommen. Denn Jim Freid, der in den letzten Spielen meistens zwischen den Pfosten stand, ist nicht mehr spielberechtigt. Da er im vergangenen Herbst im Wiler Challenge-League-Team zu mehr als fünf Einsätzen gekommen war, darf er nun bei den Amateuren keine weiteren Partien mehr bestreiten. So sieht es das Regelwerk vor. Da der im Sommer auslaufende Vertrag von Freid nicht verlängert wird, ist es ein leiser Abschied.

Zwei gute Remis, ein schlechtes Remis

In der Rangliste noch vier Punkte mehr auf dem Konto als die Wiler hat der FC Bazenheid. Der Aufsteiger ist eine Bereicherung für die Liga und hat in diesem Jahr erst eine Niederlage bezogen. Zuletzt gab es drei Unentschieden, die unterschiedlich zu werten waren. Dem favorisierten Uzwil und Linth je zwei Zähler abzuknüpfen, war ein Erfolg. Dazwischen beim abgeschlagenen Tabellenletzten Winkeln zwei Punkte abzugeben, kam jedoch einer Enttäuschung gleich. Am Sonntag um 14.30 Uhr gastiert die zweite Mannschaft von Schaffhausen auf den Ifang. Sie liegt nur zwei Punkte vor der Abstiegszone und wird alles daran setzen, das Polster zu vergrössern. Das auf Rang fünf klassierte Bazenheid hat den von Rüti gehaltenen Platz vier im Visier.

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