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FUSSBALL: Der Führung fehlt der Kopf

Für den abtretenden Silvan Breitenmoser konnte der FC Kirchberg bis dato keinen neuen Präsidenten finden. Nun wird der bisherige Amtsträger die Geschäfte bis im Sommer kommissarisch weiterführen.
Beat Lanzendorfer

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer

@toggenburgmedien

Die erste Hauptversammlung nach dem 75-Jahr-Vereinsjubiläum war gleichzeitig die letzte von Silvan Breitenmoser als Präsident. Er hat vor fünf Jahren den Taktstock übernommen und nach eigenen Angaben eine spannende, lehrreiche und abwechslungsreiche Zeit hinter sich.

In seinem persönlichen Rückblick nennt er die schwierige Anfangszeit, als mehrere Vorstandsfunktionen neu zu besetzen waren. Sportlich seien die Abstiege der 1. Mannschaft sowie der freiwillige Rückzug der Frauen, mit Neustart in der 3. Liga, an die Substanz gegangen. Dafür durfte er im Jubiläumsjahr mehrere gelungene Anlässe organisieren.

«Die Begegnung vor einem Jahr an der Jubiläumshauptversammlung mit Gründungsmitglied Othmar Schildknecht hat nicht nur bei mir Eindruck hinterlassen. Ich hatte kürzlich wieder Kontakt mit dem 95-Jährigen. Er erinnert sich gerne an den Abend im Kreise der FCK-Mitglieder zurück». Erwähnung fand auch das Fussballfestival im Sommer mit der Partie der Altinternationalen, die von Andy Egli und Gilbert Gress angeführt worden sind.

Das letzte Vereinsjahr gefiel auch aus finanzieller Sicht. Die gut 10000 Franken Reingewinn werden nach Auskunft von Finanzchef Tobias Kuhn im Konto Eigenkapital verbucht.

Die Zusammensetzung des Vorstandes erfährt drei Änderungen. Weil für den zurückgetretenen Präsidenten kein Nachfolger gefunden werden konnte, führt Silvan Breitenmoser die Geschäfte kommissarisch weiter. Eine eingesetzte Findungskommission ist bestrebt, die Lücke bis Mitte Jahr zu schliessen. Für Tom Ledergerber, der ebenfalls demissioniert, übernimmt Stefan Schönenberger, der bisher im Vorstand für Werbung/Sponsoring zuständig war, die technische Leitung. Neu hinzu kommt René Kuhn, der für das Ressort Werbung/Sponsoring die Verantwortung trägt.

Sowohl Silvan Breitenmoser als auch Tom Ledergerber wurden in den Stand der Ehrenmitglieder erhoben. Diese Ehre widerfuhr auch Pantaleo Sciurti, der während vieler Jahren am Fussballfestival das «Pastastübli» geführt hat.

An der Hauptversammlung des FC Kirchberg ist es üblich, langjährige Mitglieder zu ehren. Am Freitag waren es deren 14: Fazlija Dilaver, Anton Haltiner, Benjamin Nüesch, Andreas Ruckstuhl, René Schefer und Susie Stahl (alle 15 Jahre); Erwin Maurer und Rolf Zweifel (beide 30 Jahre); Kaspar Mettler und Josef Stadler (40 Jahre), Heinz Güntensperger, Martin Räbsamen und Robert Wili (50 Jahre) sowie Anton Stillhart (60 Jahre).

«Ich mache mir um den FC Kirchberg keine Sorgen, er ist im Dorf gut aufgestellt. Auch sportlich geht es wieder aufwärts. Obwohl wir aktuell nur der 4. Liga angehören, haben die Mitglieder Freude am Verein, denn sie goutieren unsere Bemühungen, konsequent auf den eigenen Nachwuchs zu setzen», dies die Schlussworte des Präsidenten ohne Nachfolger.

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