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FUSSBALL: Der FC Uzwil ist das beste Team der Rückrunde

Der FC Uzwil hat in der 2. Liga interregional mehr als ein halbes Jahr lang kein Spiel mehr verloren. Der mittelfristig avisierte Aufstieg rückt schon in dieser Saison ins Blickfeld. Morgen kommt Bazenheid zum Derby.
Simon Dudle
Kristian Nushi, hier am Ball gegen Bazenheids Christoph Gebert, ist Eckpfeiler im Team des FC Uzwil. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Kristian Nushi, hier am Ball gegen Bazenheids Christoph Gebert, ist Eckpfeiler im Team des FC Uzwil. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Als der ehemalige Challenge-League-Spieler Sokol Maliqi im Winter seinen laufenden Trainer-Vertrag beim zürcherischen 2.-Liga-Club Gossau auflöste und zum FC Uzwil wechselte, gab er das Ziel klar vor: «Wir wollen das beste Team der Rückrunde sein.» Nachdem rund die Hälfte des Frühjahrsprogramms absolviert ist, grüsst der FC Uzwil tatsächlich als Leader der virtuellen Tabelle des Jahres 2018: Sechs von sieben Spielen hat er gewonnen und in Dübendorf ein Unentschieden erreicht. Damit liegt Uzwil in der Rückrunden-Tabelle einen Punkt vor dem ältesten Nachwuchsteam des FC Wil, das seit dem Jahreswechsel sechs Siege und eine Niederlage auf dem Konto hat. Seit über einem halben Jahr ist Uzwil unbesiegt. Oder anders formuliert: Das Gefühl einer Niederlage als Uzwil-Trainer kennt Maliqi noch nicht.

Entscheidend ist aber nicht der Blick auf eine virtuelle Tabelle, sondern jener auf die effektive Rangliste. In dieser hat sich Uzwil bis auf vier Punkte an Leader Linth herangepirscht – auch dank eines 2:0-Erfolgs am vergangenen Wochenende im Glarnerland. Mittelfristig hat man sich den Aufstieg in die 1. Liga zum Ziel gesetzt. Nun rückt dieser schon in der laufenden Saison ins Blickfeld. «Wir haben es nicht in den eigenen Füssen, nehmen Spiel für Spiel und schauen, was herauskommt. Sollte es dieses Jahr nicht klappen, so wollen wir in der nächsten Saison eine Mannschaft beisammen haben, die um Platz 1 mitspielen kann», sagt Maliqi.

«Jetzt haben wir Blut geleckt»

Der Rahmen für einen Aufstieg scheint gegeben. Der FC Uzwil stellt qualitativ eines der besten Teams in seiner Gruppe der 2. Liga interregional. Die Mischung aus routinierten Spielern und jungen, wilden Akteuren stimmt. Mit Kristian Nushi, der einst fünf Jahre lang für St. Gallen gespielt hat, besitzt die Mannschaft über eine Leaderfigur mit unbestrittener Qualität, auch wenn der Kosovare im Juli bereits seinen 36. Geburtstag feiert. Ob Nushi noch eine weitere Saison anhängt, ist offen.

Auch für Uzwils Vereinspräsident Daniel Steuble, der einst in der Challenge League bei Wil mit Nushi und Maliqi im gleichen Team gespielt hat, gehört Uzwil mittelfristig in die vierthöchste Spielklasse des Landes. Er sagt: «Mit unserer Grösse, Infrastruktur und Jugendarbeit hätten wir es verdient, in der 1. Liga zu spielen. Wir machen uns keinen Stress und müssen nicht zwangsläufig schon dieses Jahr rauf. Jedoch haben wir nun Blut geleckt.» In Tat und Wahrheit sind es bei sechs ausstehenden Spielen aber eher fünf als vier Punkte Rückstand auf Linth, da die Glarner in der Fairplaywertung, welche bei Punktgleichheit die Entscheidung herbeiführt, die Nase deutlich vorne haben.

Erinnerungen an vier Gegentore in 26 Minuten

Morgen Samstag um 17 Uhr kommt es auf der Rüti in Henau zum Heim-Derby gegen Bazenheid. Mit dem kecken Aufsteiger aus dem unteren Toggenburg haben die Uzwiler noch eine Rechnung offen. In der Hinrunde gingen sie dank eines frühen Treffers von Nushi in Führung und hielten diese bis zur Pause. Dann kassierte Uzwil aber binnen 26 Minuten vier Gegentore und wurde mit einer 1:4-Niederlage auf die kurze Heimreise geschickt.

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