FUSSBALL: Das Dutzend ist voll

Der FC Bazenheid wirkt weiterhin unwiderstehlich und bezwingt Mitaufsteiger Einsiedeln gleich mit 5:0. Bestnoten holen sich Dani Luis und Zoltan Farkas ab.

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Platzwart Vinzenz Widmer hatte unter der Woche einen Grosseinsatz geleistet und den Ifang so präpariert, dass darauf Fussball spielen möglich war. Dies konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Platz nach dem langen Winter holprig und nicht einfach zu bespielen war.

Dies hinderte beide Teams nicht daran, von Anfang an Vollgas zu geben. Vor allem die Gäste bekundeten wenig Respekt. Die Matchuhr zeigte 71 Sekunden an, da prallte der Ball an den Bazenheider Innenpfosten und von dort ins Spielfeld zurück. Die fast identische Szene ereignete sich kurz nach dem Seitenwechsel. Einsiedeln hatte somit durchaus Möglichkeiten, die Partie in andere Bahnen zu lenken.

Betrachtet man aber die ganzen 90 Minuten, waren die Einheimischen in punkto Effizienz und spielerischer Möglichkeiten eine Klasse besser. Sie hatten ebenfalls zweimal die Torumrandung getroffen und weitere Chancen, das Skore sogar noch zu erhöhen. Die Kanterniederlage kam letztlich durch drei Tore in der Schlussphase zustande.

Aus einem Bazenheider Kollektiv, das zu gefallen wusste, ragten zwei Akteure heraus: Luis und Farkas. Ersterer wurde bei jener Szene, die zum Elfmeter führte, von den Beinen geholt. Das 2:0 markierte er gleich selber. Farkas seinerseits legte zwei Tore auf und traf noch zweimal ins Netz. Fazit nach 90 Minuten: Die unglaublich anmutende Serie nimmt ihre Fortsetzung. Bazenheid ist seit zwölf Spielen ungeschlagen und hat in dieser Zeit zehnmal den Platz als Sieger verlassen. Im Weiteren scheint Trainer Stefanachi vor einem Luxusproblem zu stehen. Hiess die Torhüter Nummer 1 in der Vorrunde Michael Gähwiler, scheint aktuell Claudio Bernet, der Neffe von Bazenheid-Legende Adi Bernet, die Nase vorn zu haben.

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer @toggenburgmedien.ch