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FUSION: Einig in der Vereinigung

Mit dem Ja der Katholischen Kirchgemeinde Wolfertswil-Magdenau haben sich alle vier Kirchgemeinden im Gebiet der Seelsorgeeinheit Magdenau für die Vorbereitung eines Zusammenschlusses entschieden.
Andrea Häusler
Die Stimmberechtigten der Katholischen Kirchgemeinden vom Degersheim, Flawil, Niederglatt und Wolfertswil-Magdenau sind sich einig: Sie wollen die Vereinigung zu einer gemeinsamen Kirchgemeinde zumindest prüfen lassen. (Bilder: Andrea Häusler)

Die Stimmberechtigten der Katholischen Kirchgemeinden vom Degersheim, Flawil, Niederglatt und Wolfertswil-Magdenau sind sich einig: Sie wollen die Vereinigung zu einer gemeinsamen Kirchgemeinde zumindest prüfen lassen. (Bilder: Andrea Häusler)

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

Die vertiefte Prüfung einer Vereinigung der Kirchgemeinden Flawil, Degersheim, Niederglatt und Wolfertswil-Magdenau sowie die Vorbereitung eines Abstimmungsgutachtens für den Herbst setzte ein Ja aller vier Kirchgemeindeversammlungen voraus. Dieses liegt nun vor. Am Mittwoch hatte Katholisch Wolfertswil-Magdenau als letzte Gemeinde zu befinden.

Kirchenverwaltungsratspräsident Markus Burscher legte auch hier die Vor- und Nachteile der Vereinigung als Alternative zu dem vom katholischen Konfessionsteil auf den 31. Dezember 2018 vorgeschriebenen Zweck- bzw. Gemeindeverband dar. Und er betonte, dass sich das Vereinigungsprojekt auf die verwaltungsrechtlichen Strukturen beschränke und das Pfarreileben unangetastet bleibe.

Pfarreiversammlung als Alternative

Die Skepsis der 35 Stimmberechtigten (16 Prozent), die zur Bürgerversammlung erschienen waren, gründete auf der Grösse der Kirchgemeinde. Hat Wolfertswil-Magdenau mit 219 Kirchbürgerinnen und -bürgern überhaupt noch Chancen, die spezifisch örtlichen Anliegen durchzubringen? Als «Verlust» wurde zudem der Wegfall der eigenen Kirchbürgerversammlung bezeichnet. Nicht nur deshalb, weil das Selbstbestimmungsrecht aufgegeben wird. Befürchtet wurden Auswirkungen auf das Zusammengehörigkeitsgefühl. «Wir müssen uns etwas einfallen lassen», votierte ein Kirchbürger: «Vielleicht eine Pfarreiversammlung einführen.» Trotz derlei Vorbehalte stimmte die Kirchbürgerschaft dem Antrag, die Vereinigung weiterzuverfolgen, schliesslich mit zwei Gegenstimmen gut.

Ja sagten die Katholiken von Wolferswil-Magdenau auch zur beantragten Sanierung der Heizung in der Kirche Bruder Klaus. Notgedrungen. Denn die Sanierungsverfügung der Feuerungskontrolle läuft Mitte September 2017 ab. Der Kirchenverwaltungsrat hatte entschieden, beim bestehenden System (Wäme­erzeugung mit Öl, Wärmeabgabe mittels Luftheizung) zu bleiben. Eine Pellettheizung hätte, sagte Markus Burtscher in der Diskussion, das dreifache gekostet. Der Kredit von 133000 Franken passierte schliesslich genauso wie die Rechnung 2016, die mit einer Besserstellung von 6518 Fr. gegenüber dem Budget schliesst. Der Reservebezug betrug 29667 Franken. Der Voranschlag 2017 rechnet mit einem Reservebezug von 18845 Fr. und basiert auf einem Gesamtsteuerfuss von 27 Prozent (20 % Kirchensteuer, 3 % Bausteuer, 4 % Zentralsteuer).

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