Funpark im Bergholz geplant

Stimmt das Stadtparlament mit dem Budget 2016 der Investition von 350 000 Franken zu, erhält Wil nächstes Jahr einen modernen Fun- und Skaterpark auf dem Bergholz-Areal. Dieser soll die veraltete Anlage beim Stadtweier ablösen.

Hans Suter
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Renato Scherrer (links) und Stadtrat Dario Sulzer vor dem Modell des geplanten Funparks im Bergholz. (Bilder: Hans Suter)

Renato Scherrer (links) und Stadtrat Dario Sulzer vor dem Modell des geplanten Funparks im Bergholz. (Bilder: Hans Suter)

WIL. Die bestehende Skate-Anlage beim Stadtweier ist laut Stadtrat Dario Sulzer veraltet, genügt den sportlichen Anforderungen nicht mehr und weist überdies Sicherheitsmängel auf. Zudem komme es aufgrund der Lage immer wieder zu Nutzungskonflikten und gefährlichen Situationen.

Idealen Standort gefunden

Der Stadtrat beabsichtigt, bereits im nächsten Jahr auf dem Areal des Sportparks Bergholz einen neuen Fun- und Skatepark für Rollsportarten wie Skateboard, Scooter oder BMX-Räder zu realisieren. Mit einer Parzelle zwischen den bestehenden Fussball-Trainingsplätzen konnte ein idealer Standort gefunden werden. «Der Funpark kann in die bestehende Topographie eingefügt werden, wertet die Gegend auf und stellt eine Bereicherung des Sportparks Bergholz dar», erklärte Stadtrat Dario Sulzer gestern an einer Medienorientierung. Die Lage der Parzelle ermöglicht zudem Synergien bei der Infrastruktur: Beleuchtungsmasten, sanitäre Anlagen und ein Unterstand sind bereits vorhanden. Dario Sulzer geht davon aus, dass der Fun- und Skatepark aufgrund seiner Einbettung in das Bergholz-Areal vermehrt als Sportanlage wahrgenommen wird. Die Anlage steht allen Nutzern jeden Alters für Sport- und Hobby-Trainings offen.

Günstiger als üblich

Aufgrund der guten Beschaffenheit des Standorts mit vorhandener Fundation und sickerfähigem Untergrund kann der Neubau laut Dario Sulzer günstiger als üblich realisiert werden. Das von der beigezogenen Bowl Construction AG erarbeitete Vorprojekt rechnet mit Kosten von 350 000 Franken. Der Wiler Stadtrat hat das Vorhaben bewilligt und über die Investitionsrechnung in das Budget 2016 aufgenommen. Kommt es im Stadtparlament zu keinem Änderungsantrag, kann das Projekt bereits 2016 realisiert werden.

IG arbeitet mit

Die IG Funpark, die im Frühling 2014 mittels einer Petition einen neuen Funpark forderte, arbeitet aktiv mit. «Mitglieder der IG haben gemeinsam mit der Jugendarbeit Wil das Modell erarbeitet und helfen bei der Geldbeschaffung mit, um die Kosten zu senken», sagte Renato Scherrer von der Jugendarbeit Wil.

Die Skateanlage beim Stadtweier aus den 1990er-Jahren ist veraltet und weist Sicherheitsmängel auf.

Die Skateanlage beim Stadtweier aus den 1990er-Jahren ist veraltet und weist Sicherheitsmängel auf.