Für Freizeit, Bildung und Kultur

Der Niederhelfenschwiler Gemeinderat und der Oberstufenschulrat Sproochbrugg haben ein neues Bibliotheksreglement und eine neue Schulordnung erarbeitet. Beide Reglemente unterliegen dem fakultativen Referendum.

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ZUCKENRIET. Gleich zwei neue Reglemente für die Sproochbrugg: Die Schulordnung wurde vom Oberstufenschulrat, das Bibliotheksreglement vom Oberstufenschulrat und dem Niederhelfenschwiler Gemeinderat gemeinsam revidiert. Ebenfalls haben beide Gremien die Neuentwürfe in den vergangenen Wochen bereits genehmigt.

Für Oberstufe und Bevölkerung

Die neuen Reglemente liegen bis zum 15. März zum Referendum auf. Wird gegen das Bibliotheksreglement kein Referendum ergriffen, tritt es rückwirkend auf den 1. Januar in Kraft. Geregelt sind im kurzgehaltenen Dokument Zweck und Auftrag der Bibliothek. Sie «dient der Oberstufe sowie der Bevölkerung für Information, Bildung, Kultur, Freizeitgestaltung und Unterhaltung», wie es heisst. Der Medienbestand sei ausserdem «aktuell und vielseitig zu halten».

Als Aufsichtsorgan wirkt eine Bibliothekskommission, der vier Mitglieder angehören: ein Mitglied des Oberstufenschulrats, ein Mitglied des Gemeinderats, die Bibliotheksleitung mit beratender Stimme und die Rechnungsführung der Oberstufenschulgemeinde, ebenfalls mit beratender Stimme. Im Reglement steht weiter, dass «jede Person zur Benutzung der Bibliothek» berechtigt sei. Allgemein öffentlich ist sie aber nur ausserhalb des Schulbetriebs, während welchem sie vorrangig den Lehrkräften und Schulklassen zur Verfügung steht.

Geteilte Kosten

Die Bücherei wird neben den Ausleihbeiträgen der Benutzerinnen und Benutzer sowie allfälligen Spenden zu 50 Prozent von der Oberstufenschulgemeinde finanziert, die andere Hälfte übernimmt die Politische Gemeinde Niederhelfenschwil. Deren Anteil ist gestiegen, da die katholischen Kirchgemeinden Niederhelfenschwil und Lenggenwil aus dem Verband ausgetreten sind, der sich bis anhin für die Finanzierung verantwortlich zeigte. Die beiden Kirchgemeinden hatten bisher einen jährlichen Beitrag von 2000 Franken geleistet.

525 Stimmen benötigt

Das neue Reglement der Bibliothek und die neue Schulordnung der Sproochbrugg unterstehen dem fakultativen Referendum. Ein Zehntel der Stimmberechtigten – das entspricht einem Quorum von 525 Stimmen – kann schriftlich verlangen, dass das Reglement der Bibliothek der Bürgerschaft zur Abstimmung vorgelegt wird.

Für beides gilt eine Einreichungsfrist bis 15. März auf dem Sproochbrugg-Sekretariat. Genauere Unterlagen können dort eingesehen werden. Ausserdem sind sie unter www.sprooch brugg.ch zu finden. (pd/bp.)

Die Bibliothek Sproochbrugg ist dreimal in der Woche geöffnet. Mittwoch: 18.30–20 Uhr Freitag: 15.30–17.30 Uhr Samstag: 9.30–11 Uhr