Für die objektive Aussensicht

Zu den offenen Fragen bezüglich «Gestaltungsplan Obere Weierwise» sollen Externe Stellung beziehen.

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WIL. Ende Juli 2013 hat das Baudepartement des Kantons St. Gallen die Rekurse gegen einen Beschluss des damaligen Stadtrats betreffend Erlass des Gestaltungsplans «Obere Weierwise» gutgeheissen. In der Begründung verwies das St. Galler Baudepartement dabei auf einen Verfahrensmangel: Der Stadtrat habe seinen abschlägigen Einspracheentscheid nicht ausreichend begründet. Inhaltlich ging das kantonale Baudepartement nicht auf den Gestaltungsplan «Obere Weierwise» und dessen Bewilligungsfähigkeit ein, nannte aber konkrete offene Fragen, die noch zu beantworten sind.

Gestaltungsplan neu beraten

Mit diesem kantonalen Rekursentscheid wurde der Stadtratsbeschluss aufgehoben und die Angelegenheit zur neuen Entscheidung an die Stadt Wil zurückgewiesen. Der Stadtrat hat die Antwort des Baudepartements zur Kenntnis genommen und wird den Gestaltungsplan neu beraten.

Gutachten erstellen

Um die objektive Aussensicht einer externen Fachstelle mitberücksichtigen zu können, soll zu den offenen Fragen mittels Gutachten fachlich Stellung bezogen werden.

Da die Fragen einerseits die Architektur und andererseits auch den Ortsbildschutz betreffen, werden die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENKH) sowie das Departement Architektur der ETH Zürich mit der Erarbeitung dieser Gutachten betraut. Sobald die entsprechenden Ergebnisse dann vorliegen und im Stadtrat beraten worden sind, wird der Stadtrat neu entscheiden und die Beteiligten sowie die Öffentlichkeit wieder informieren. (sk)