Für die Krone reichte es nicht ganz

Das Hotellerie-Team der Clienia-Privatklinik Littenheid war für die Auszeichnung Culinarium-König 2015 nominiert. Die Gäste haben entschieden. Gewonnen hat die St. Galler Klinik St. Pirminsberg. Die Clienia will wieder antreten.

Tanja von Arx
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LITTENHEID. Marinierter Saibling mit Ribelmais-Crêpe, Littenheider Schlorzifladen und dazu Schoggimousse, parfümiert mit Chili. Dieses Menu servierte das Hotellerie-Team der Clienia-Privatklinik Littenheid vorgestern im Kochduell der Genussakademie. Culinarium, ein Verein für die Vermarktung regionaler Produkte, hatte die Köche als Finalisten nominiert. Für den Sieg reichte es nicht.

«Kochen war eine Ehre»

«Wir haben uns im Frühjahr angemeldet», sagt Andreas Böttner, Leiter Hotellerie bei der Clienia. «Für ein solches Ereignis zu kochen ist eine Ehre.» Das Ziel sei gewesen, aufzuzeigen, dass «die Zeiten, in denen Patienten nur zwecks Nahrungsaufnahme im Spital verpflegt wurden, vorbei sind.» Heute zähle die Verpflegung zur Behandlung, auch bei psychischem Leiden.

Der Wettbewerb gliederte sich in zwei Teile: Erst sammelten die Betriebe intern bei den Gästen so viele «Stimmkärtchen» wie möglich und sandten diese an den Trägerverein des Culinarium. Eine weitere Stimmabgabe fand in der St. Galler Olma-Halle 3.1 statt, in der die Gerichte präsentiert und verkostet wurden. Wer die meisten Stimmen sammelte, gewann.

Eigene Gerichte trotzdem besser

Culinarium-König 2015 wurde die Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers. «Die Gäste haben Vor- und Nachspeisen als das Beste gelobt, was seit Jahren auf dem Buffet stand», sagt Böttner. Alfred Kral, Leiter Hotellerie St. Pirminsberg, und er arbeiteten auf dieselben Ziele hin: Regionalität, Nachhaltigkeit und Ausbildung. «Persönlich fand ich unsere Gerichte einen Hauch besser», sagt Böttner augenzwinkernd. Im nächsten Jahr sei die Clienia auf jeden Fall wieder dabei.

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