Fünf Medaillen für Mitglieder des TTC Wil

An den Schweizer Meisterschaften in Muttenz gewannen die Wiler Aushängeschilder Christian Hotz und Rahel Aschwanden zusammen 1mal Gold, 3mal Silber und 1mal Bronze.

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TISCHTENNIS. In Muttenz fanden am vergangenen Wochenende die diesjährigen Tischtennis-Schweizer-Meisterschaften der Elite statt. Die Wilerin Rahel Aschwanden holte Silber im Mixed-Doppel an der Seite von Joset Denis. Die beiden unterlagen relativ deutlich mit 0:3 Nicola Mohler und Rachel Moret, die späteren Einzelsieger, nachdem sie im Halbfinal das Ehepaar Renold/Renold klar mit 3:1 besiegt hatten.

Souveräner Sieg

Im Damendoppelfinal standen Aschwanden/Moret nicht wie in früheren Jahren Monika Führer und Laura Schärer gegenüber, weil Führer kurz vor der Meisterschaft am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt war. Gegen die jungen Liza Schempp und Nurit Erismann sicherten sie sich die Goldmedaille mit einem souveränen 3:0-Sieg. Im Einzelwettbewerb sollte es spannend werden, da die Titelverteidigerin Monika Führer ihren Titel aufgrund ihrer Erkrankung nicht verteidigen konnte. Im Achtelfinal startete Aschwanden unsicher, lag schnell mit 1:3 gegen Jacqueline Weiss in Rückstand, doch dank ihrer Stabilität und Nervenstärke zog sie mit einem 4:3-Sieg dann doch noch in den Viertelfinal ein. Gegen die routinierte Ilona Renold spielte Rahel um einiges lockerer und gewann mit 4:2. Nicht anders machte sie es im Halbfinal, wo sie gegen die Verteidigungspielerin Vera Bazzi keine Schwächen zeigte. Im Endspiel gegenüber stand ihr ihre Doppelpartnerin und Freundin Rachel Moret, die wie schon im vergangenen Jahr den Final erreicht hatte, die sich aber den erhofften Schweizer-Meister-Titel nicht mehr wie im Jahr zuvor in Wil nehmen liess.

Silber und Bronze für Hotz

Als Vize-Schweizer-Meister in der Kategorie Herren Doppel sind Christian Hotz und sein Partner Nicola Mohler motiviert ins Turnier eingestiegen, wollten sie doch alles besser machen als das Jahr zuvor. Dass sie im Final gegen die Nachwuchsspieler Lionel Weber und Philip Merz verloren, war für Christian Hotz schon etwas enttäuschend. Die jungen Aussenseiter spielten gegen die Favoriten von Anfang an beherzt, wehrten im fünften Satz sogar einen Matchball ab. Ähnlich erging es Hotz im Einzel, als er im Halbfinal gegen den mehrfachen Schweizer Meister aus Bulle Thierry Miller schon mit einem Fuss im Halbfinal stand: Er vergab im Entscheidungssatz eine 10:6- Führung, machte sechs Fehler in Folge. Mit etwas mehr Glück wäre für Hotz noch etwas mehr drin gewesen als eine Silber- und eine Bronzemedaille. (mfm.)