Fünf Kilometer pure Party

Der erste Colorrun der Schweiz in Eschlikon war ein voller Erfolg. Am Sonntagmorgen gingen 1000 Unentwegte an den Start. In fünf Zonen und am Ziel wurde eingefärbt, was das Zeug hielt. Zur Freude der Teilnehmer und Besucher.

Christoph Heer
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In den fünf Farbzonen gab es kein Entkommen. Doch die Teilnehmer genossen es, eingefärbt zu werden. (Bild: Silvan Meile)

In den fünf Farbzonen gab es kein Entkommen. Doch die Teilnehmer genossen es, eingefärbt zu werden. (Bild: Silvan Meile)

ESCHLIKON. Was für eine Partystimmung schon lange vor dem Start um elf Uhr. Tanzmusik und Aerobic zum Aufwärmen, Kaffee zum Wachwerden und erste Farbwolken über dem Startareal. Zum ersten Colorrun kamen Teilnehmer aus der ganzen Schweiz nach Eschlikon. Organisator Bruno Selebam erklärte: «Nicht nur aus der ganzen Schweiz sind Teilnehmer jeden Alters hier, auch aus sieben weiteren Nationen haben wir Farbläufer am Start, das freut uns natürlich riesig.» Nicht nur Junge und ältere Menschen, auch Blinde und Rollstuhlfahrer waren mit dabei und genossen einen herrlichen Tag.

Rennen, spazieren, kriechen

Herrlich auch darum, weil das Wetter nicht besser hätte sein können. Heidi Forrer nahm die fünf Kilometer gemütlich in Angriff. Da es beim Colorrun keine Zeitmessung gibt, ist es egal, ob man rennt, spaziert, kriecht oder was auch immer. «Das ist eine wirklich tolle Sache. Meine Familie und ich geniessen die super Stimmung auf dem ganzen Parcours, inklusive den Farbzonen, an welchen es kein sauberes Durchkommen gibt», sagt die Tuttwilerin nach der ersten Farbattacke lachend.

Für die Organisatoren um Bruno Selebam war der erste Colorrun ein grossartiger Erfolg. «Für diese erste Austragung wollten wir nicht mehr als 1000 Teilnehmer, und diese Zahl haben wir erreicht. Es ist bereits unser Ziel, den Colorrun ein zweites Mal durchzuführen. Mit Eschlikon als Austragungsort haben wir nur positive Erfahrungen gemacht. Warum also nicht ein zweites Mal hier?» Selebam war gestern Sonntag ein gefragter Mann. Diverse Medien berichteten über das Spektakel, und der Organisator hatte viele Fragen zu beantworten. Trotzdem hatte er das Geschehen im Überblick.

Eine Tonne Farbpulver

In den Farbzonen wurde insgesamt eine Tonne Farbpulver bereitgelegt, schliesslich sollte kein einziger Teilnehmer sauber im Ziel ankommen. Verwendet wurde hierfür ein Reismehl, welches ein Abfallprodukt von Risotto ist. Nicht nur die Teilnehmer hatten Spass an der farbigen Sache. Als Zuschauerin verfolgte Doris Pawlowsky das Geschehen. «Ich stehe als Fan hier. Mein Sohn und seine Kollegen wollen schliesslich angefeuert werden. Beim nächsten Mal mache ich auch mit, das muss ja ein Riesenspass sein», sagte die Frau aus Eschlikon begeistert.

Der Münchwiler Miit Kaufmann brachte es auf den Punkt. «Unglaublich, was da abgeht. Schau dir die Gesichter an, jeder einzelne hat Spass, so muss das sein.»

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