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Frühzeitig die Nachlassregelung treffen

Mit seinem Bildungsanlass traf das Forum CVP60plus ins Schwarze. Über 200 Personen kamen zum Referat über das Thema «Liegenschaften und Erbfolge». Fredy Rüegg freute sich besonders über das grosse Interesse.
Ernst Inauen
Hanspeter Tobler (rechts) übernimmt die Nachfolge von Fredy Rüegg. (Bild: ei)

Hanspeter Tobler (rechts) übernimmt die Nachfolge von Fredy Rüegg. (Bild: ei)

Regelmässig organisiert das Forum CVP60plus für Seniorinnen und Senioren Vorträge und Anlässe. Neun Jahre trat Fredy Rüegg mit Erfolg als Kapitän des Forums auf. Nun löst ihn Hanspeter Tobler ab. «Fredy Rüegg hat unsere Organisation sehr engagiert und ehrenamtlich geführt. Ihm gebührt ein grosser Dank», sagte Hermann Fässler am Schluss des Bildungsanlasses. Er würdigte dessen grossen Verdienste und unterstrich den Dank mit einem Gutschein.

Besucherrekord verzeichnet

Mit dem Thema «Liegenschaften und Erbfolge» trafen die Organisatoren voll ins Schwarze. Eine Rekordzahl von über 200 Personen füllte am Montagabend den Gewölbekeller im Hof zu Wil. Der Wiler Rechtsanwalt Jürg Grämiger kennt aus seiner beruflichen Tätigkeit die Thematik bestens. Der Referent streifte die Themen Ehegüterrecht, Erbrecht und Lösungen bei Übertragung von Grundeigentum und Vermögen und stellte dabei die gesetzlichen Grundlagen vor. Bei den Güterständen könne eine Gütergemeinschaft oder Gütertrennung vertraglich geregelt werden, informierte Grämiger. Das Eigengut betreffe das eingebrachte Vermögen bei der Heirat, die Errungenschaft der Zuwachs während der Ehe. Bei der güterrechtlichen Aufteilung gehe das Eigengut zurück in den Nachlass und die Errungenschaft ohne eine vertragliche Änderung je zur Hälfte an die Partner. Das Erbrecht regle die Vermögensnachfolge aufgrund des ZGB oder einer letztwilligen Verfügung. Zu den Pflichteilberechtigten zählen Nachkommen, Eltern, überlebender Ehegatte. In einem abgeschlossenen Erb- oder Ehevertrag seien die testamentarischen oder erbvertraglichen Bedingungen verbindlich. Bei einem Erbgang ohne Testament oder Erbvertrag seien die gesetzlichen Bestimmungen gültig.

Aktuelle Schätzung einholen

Der Referent erläuterte auch die aktuellen Steuerverhältnisse im Kanton St. Gallen und die Möglichkeiten Wohnrecht/Nutzrecht.
Eine frühe Planung der Erbfolge und des Begünstigtenkreises könne selber an die Hand genommen werden. «Machen Sie sich über die Absicherung des Lebenspartners und über das Vererben frühzeitig Gedanken», betonte Grämiger. Er empfahl den Zuhörern, eine aktualisierte amtliche Schätzung und eine Marktwertschätzung einzuholen, eine Zusammenstellung aller wertvermehrenden Investitionen zu machen und die Anlagekosten beim kantonalen Steueramt berechnen zu lassen.

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