Frühes Out – und Aufstieg als Ziel

Der EHC Uzwil verliert auch das dritte Spiel gegen die Dürnten Vikings. Die 1:5-Niederlage in Bäretswil ist gleichbedeutend mit dem frühestmöglichen Ausscheiden im Viertelfinal des Aufstiegs-Playoffs zur 1. Liga.

Ives Bruggmann
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Das aus Uzwiler Sicht harte Verdikt auf der Anzeigetafel und der Dank an die mitgereisten Fans: Die Untertoggenburger verabschiedeten sich in Bäretswil in die Sommerpause. (Bild: Ives Bruggmann)

Das aus Uzwiler Sicht harte Verdikt auf der Anzeigetafel und der Dank an die mitgereisten Fans: Die Untertoggenburger verabschiedeten sich in Bäretswil in die Sommerpause. (Bild: Ives Bruggmann)

EISHOCKEY. Nach nur drei Spielen sind die Playoffs für den EHC Uzwil beendet. In der Serie gegen eine eingespielte Mannschaft aus dem Zürcher Oberland war für die Habichte aus Uzwil nichts zu holen. Die routinierte Equipe der Dürnten Vikings war den Uzen in allen Belangen überlegen und setzte sich in der Serie verdient mit 3:0-Siegen durch. Trainer Daniel Herlea sagte: «Wir haben nochmals alle Kräfte mobilisiert und alles versucht, um zu gewinnen.»

Bauer hält Penalty

Der Plan der Untertoggenburger schien zunächst aufzugehen, denn im ersten Drittel waren sie die bessere Mannschaft. Schon in der Startphase tauchte aber Dürntens Yves Rüegg in Unterzahl alleine vor dem Uzwiler Goalie Valentin Bauer auf und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den Penalty parierte Valentin Bauer aber souverän.

Auch in der Folge blieb Uzwil das aktivere Team. 20 Sekunden vor der ersten Drittelspause fiel der erste Treffer der Partie. Nach einer Einzelleistung mit abschliessendem «Buebetrickli» von Patrick Tschudy war es aber der EHC Dürnten, der in Überzahl mit 1:0 in Führung ging. Wie schon zwei Tage zuvor in der Uzehalle gelang den Zürcher Oberländern wenige Sekunden vor der ersten Sirene der Führungstreffer.

Torumrandung statt Ausgleich

Auch im zweiten Drittel bot der EHC Uzwil den Vikings aus Dürnten Paroli. Deren Goalie Lorenzo Illien parierte aber mehrmals sicher. In der Folge waren es wieder die Gastgeber, die in der 25. Minute eine Überzahl in ein Tor ummünzten. Noel Brunner erzielte das 2:0. Vier Minuten später konnten die Uzwiler reagieren und in der Person von Timmy Frischknecht den Anschlusstreffer erzielen. Jetzt schien in der Schürli-Arena in Bäretswil alles möglich. Die Uzwiler stemmten sich vehement gegen die drohende Niederlage. Frischknecht und Marco Dürr in Unterzahl vergaben beste Chancen auf den Ausgleich und scheiterten an der Torumrandung.

Schwindende Kräfte

Nach einer weiteren Strafe der Uzwiler erzielte Dürnten durch Noel Brunner zu Beginn des letzten Drittels den vorentscheidenden Treffer zum 3:1. Danach schwanden bei den Uzwilern die Kräfte merklich und die Gastgeber netzten noch zwei weitere Male ein. «Bis zum 1:3 haben wir sehr gut mitgehalten. Danach reichten unsere Kräfte nicht mehr. Wir spielten mit drei Linien, während eine davon aus Junioren bestand. Der Gegner konnte auf vier gleich starke Linien bauen und das Tempo stets hochhalten», sagte Herlea nach dem Spiel.

Mit dem Blick nach vorne

Somit ist Uzwil aus dem Rennen um den Aufstieg in die 1. Liga. Alle drei Partien gingen mit mindestens drei Toren Unterschied verloren. Wenige Minuten nach dem letzten Saisonspiel blickte Herlea bereits nach vorne. «Wir trainieren noch bis Mitte März auf Eis und am 11. Mai beginnt die Sommervorbereitung. Wir haben bereits zehn neue Spieler verpflichtet und werden mit dem Ziel Aufstieg in die neue Saison starten. Noch am Anfang dieser Saison waren wir am Boden und hatten weder genügend Spieler noch Selbstvertrauen. Nun ist etwas aufgebaut und wir möchten den Weg weitergehen», sagte Herlea.

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