Frühe Pause für den Skiwinter

REGION. Die Vorboten des Frühlings sorgen dafür, dass die Skilifte der Region bereits wieder stillstehen. In Oberwangen sind schon 1500 Tickets verkauft worden.

Simon Dudle
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An Skifahren ist auf dem Nollen derzeit nicht mehr zu denken. (Bild: Simon Dudle)

An Skifahren ist auf dem Nollen derzeit nicht mehr zu denken. (Bild: Simon Dudle)

Er war kurz, der bisherige Winter im Flachland. Aber lang genug, um die Skilifte ein paar Tage laufen zu lassen. Am längsten in Betrieb war jener in Oberwangen, wo während sieben Tagen am Stück gefahren werden konnte – von Sonntag, 17. Januar, bis am vergangenen Samstag. «In dieser Woche haben wir 1500 Billette verkauft. Besonders erfreulich war es am Freitag beim Nachtskifahren, als über 200 erwachsene Personen gekommen sind», sagt Pistenchef Paul Koller. Er spricht vom drittbesten Ergebnis überhaupt. Schon zwei Tage später musste der Betrieb aber eingestellt werden, weil es zu warm wurde.

Immer noch weiss

Selbst gestern war der Hang zwar noch deutlich mehr weiss als grün. Will heissen, dass es gar nicht viel brauchen würde, um wieder loslegen zu können. Zumal es in Oberwangen Schneekanonen gibt. Die prognostizierten milden Temperaturen der nächsten Tage werden aber aller Voraussicht nach dafür sorgen, dass im Hinterthurgau das Skifahren vorderhand der Vergangenheit angehört.

«Schöner Ansturm» in Gähwil

Einen Tag weniger lang, nämlich bis am vergangenen Freitag, war der Skilift in Gähwil in Betrieb. Dort konnte während fünfeinhalb Tagen gefahren werden. Theo Messmer, technischer Leiter der Skiliftgenossenschaft, spricht von einem «schönen Ansturm», den es in diesen Tagen gegeben habe. Wie viele Billette verkauft worden sind, kann noch nicht gesagt werden. Der Ponylift auf dem Nollen wurde ebenfalls «rege benutzt», wie es Betreiber Hanspeter Bamert formuliert. Zwei Nachmittage war dieser in Betrieb, bevor es am vergangenen Samstag bereits wieder zu wenig Schnee hatte.

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