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Frisches aus dem Zentrum

Seit gestern ist die Migros in Münchwilen geöffnet. Am Mittwochabend fand die Einweihung mit geladenen Gästen statt. Dabei zeigte sich, dass die anfänglichen Schwierigkeiten noch nicht vergessen sind.
Christof Lampart
Münchwilens Gemeindepräsident Guido Grütter (l.) erhält von Martin Romer, Leiter Fachmarkt und Gastronomie Migros Ostschweiz, einen Scheck über 5000 Franken. (Bild: Christof Lampart)

Münchwilens Gemeindepräsident Guido Grütter (l.) erhält von Martin Romer, Leiter Fachmarkt und Gastronomie Migros Ostschweiz, einen Scheck über 5000 Franken. (Bild: Christof Lampart)

Über 100 Gäste, die meisten davon Handwerker, die rund zwei Jahre am 35 Millionen Franken teuren Projekt mitarbeiteten, konnten am Mittwochabend einen ersten Blick in die auf Hochglanz polierte 1M-Filiale der Migros auf dem ehemaligen Ochsen-Areal im Zentrum Münchwilens werfen. Auch ein Take-Away-Bereich, eine Postagentur und – in einem baulich abgetrennten Kubus – 17 Mietwohnungen sind angegliedert.

«Ein echtes Problem»

Für Münchwilens Gemeindepräsidenten Guido Grütter ist die neue Migros jedoch nicht nur ein Ort für die täglichen Einkäufe, sondern, zusammen mit dem renovierten Bezirksgerichtsgebäude, «das Zentrum des Dorfes». Es habe sehr lange gedauert, bis das Vorhaben realisiert werden konnte, was jedoch nicht an der Migros, sondern an den Umständen lag. «Als ich vor sechs Jahren mein Amt hier antrat, sagte man mir, dass ich hier ein echtes Problem vorfinden würde.» Damit sei das Ochsen-Areal gemeint gewesen. Eine Parzelle, die von ihrer Lage und ihrem Potenzial her für die bauliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung des Dorfes von jeher von grosser strategischer Bedeutung gewesen sei.

Doch die Hindernisse, die sich Grütter damals entgegenstellten, erinnerten an einen kaum zu durchschlagenden gordischen Knoten. Vor der versammelten Gästeschar erinnerte er daran: «Damals befanden sich im Gebiet ein denkmalgeschütztes Haus, eine Baracke mit einer illegalen Bäckerei und eine Weide mit Schafen.» Es habe unzählige Sitzungen gebraucht, bis schliesslich die beiden Häuser abgebrochen und die Schafe umgesiedelt werden konnten. Das Resultat lasse sich jetzt aber mehr als sehen, sei doch die Ortsentwicklung nicht mehr jene eines Dorfes, sondern diejenige eines Bezirkshauptortes, «die den Namen auch verdient. Wir haben hier eine Epoche der Ortsentwicklung angefangen, die nun auch weitergehen wird.»

Für den schnellen Einkauf

Weniger mit dem ganzen Erscheinungsbild des Dorfes, wohl aber mit dem Standort befassten sich die diversen Migros-Vertreter in ihren kurzen Reden. So war beispielsweise zu erfahren, dass die Nähe zur Bahnhaltestelle und zur Autobahn A1 ideal für den schnellen Einkauf sei. Auch war zu hören, dass die Migros wieder vermehrt aufs Land hinausziehe, was dem Zeitgeist geschuldet sei. Erst kürzlich war in Bronschhofen ein weiterer 1M-Laden eröffnet worden. Auch der standardisierte Ladenbereich sei auf dieses Bedürfnis ausgerichtet, ermögliche das Konzept dem Kunden doch ein Sich-schnell-Zurechtfinden und somit einen schnellen Einkauf in der Nähe.

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