Friedhof: Gräber für Moslems werden festgelegt

WIL. An seiner Sitzung vom 7. April hat das Stadtparlament Wil das städtische Friedhof- und Bestattungsreglement beraten und genehmigt. Dieser Beschluss unterstand dem fakultativen Referendum.

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WIL. An seiner Sitzung vom 7. April hat das Stadtparlament Wil das städtische Friedhof- und Bestattungsreglement beraten und genehmigt. Dieser Beschluss unterstand dem fakultativen Referendum. Innert der 30tägigen Referendumsfrist wurde kein Referendumsbegehren eingereicht, so dass das Reglement in Kraft gesetzt werden kann. In seiner Beratung hatte das Stadtparlament verschiedene Änderungen an der vom Stadtrat unterbreiteten Fassung des Reglements beschlossen, wobei vor allem die Wiedereinführung der Bestattungsmöglichkeit in Familiengräbern grössere Auswirkungen hat. Der Stadtrat hat die entsprechenden Anpassungen im Reglement vorgenommen.

Neben den neu eingeführten Familiengräbern sind dies Grabfelder für Verstorbene anderer Glaubensgemeinschaften. Der Stadtrat kann spezielle Grabfelder für Verstorbene anderer Glaubensgemeinschaften definieren. Bis Ende diesen Jahres wird der Stadtrat für Verstorbene moslemischen Glaubens einen Bereich festlegen.

Der Gebührentarif für das Friedhof- und Bestattungswesen wird um die Ergänzung der Familiengräber angepasst. Analoges gilt auch für das Vollzugsreglement zum Friedhof- und Bestattungsreglement. Vor diesem Hintergrund hat der Stadtrat den Gebührentarif und das Vollzugsreglement zum Friedhof- und Bestattungsreglement genehmigt. Sie treten zusammen mit dem Friedhofs- und Bestattungsreglement per heute Donnerstag in Kraft. (sk)

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