Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Friedensstifter an der Schule

Die Uzwiler Fairkidz sorgen für ein friedliches Miteinander der Schüler. Seit sie an der Arbeit sind, gibt es in der Schulanlage Kirchstrasse weniger Konflikte.
Urs Bänziger
60 Mittelstufenkinder von der Schulanlage Kirchstrasse haben Verantwortung als Fairkidz übernommen. (Bild: pd)

60 Mittelstufenkinder von der Schulanlage Kirchstrasse haben Verantwortung als Fairkidz übernommen. (Bild: pd)

UZWIL. Über die Hälfte der rund 200 Schülerinnen und Schüler in der Schulanlage Kirchstrasse in Uzwil haben einen Migrationshintergrund. Da sind Konflikte vorprogrammiert. Die Fairkidz sorgen dafür, dass sich die Auseinandersetzungen in Grenzen halten. «Seit sich die Schüler selbst für Konfliktlösungen engagieren, haben wir auf dem Pausenplatz deutlich weniger Streitigkeiten», sagt Schulleiter Peter Falk.

Die Fairkidz sind Schülerinnen und Schüler, die bereit sind, Verantwortung für ein friedliches Miteinander im Schulhaus zu übernehmen. 60 Mittelstufenkinder stellen sich in diesem Schuljahr für diese Aufgabe zur Verfügung. Je grösser die Anzahl friedensstiftender Kinder sei, desto wirksamer seien sie, sagt Falk. «Die Fairkidz sind Vorbilder für ihre Mitschüler.»

Konfliktbüro eingerichtet

Schulleitung und Lehrpersonen haben die Konfliktlösungen unter den Schülern laufend weiterentwickelt. 12 der Schülerinnen und Schüler wurden zusätzlich in Mediation geschult und führen gemeinsam ein Konfliktbüro. Immer nach der grossen Pause ist jetzt im Schulhaus Kirchstrasse das Konfliktbüro geöffnet, wenn Schüler Bedarf anmelden. Kleinere Konflikte werden dort nach einem festgelegten Ablaufschema aufgearbeitet. Aufgabe des Konfliktbüros sei es, mit den Mitschülern eine einvernehmliche Lösung oder einen Konsens zu finden, erklärt Falk. Auch wenn das nicht immer gelingt und die Lehrpersonen einschreiten müssen, stuft der Schulleiter die Arbeit der Fairkidz als sehr wertvoll ein.

Eltern reagieren positiv

Falk lobt vor allem das Engagement von Christof Peter, der als zuständiger Lehrer viel Zeit und Herzblut für die Fairkidz investiere. Positiv sei auch die Resonanz der Eltern. «Sie wissen, dass die Schule längst keine heile Welt mehr ist.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.