Friedenspfahl für Degersheim

Morgen wird in Degersheim ein Friedenspfahl eingeweiht. Zuvor singt der Kirchenchor Cäcilia in der katholischen Kirche eine selbstkomponierte Messe.

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DEGERSHEIM. Walter Romer, Dirigent des katholischen Kirchenchores Cäcilia, hat eine Messe zu Ehren des heiligen Apostels Jakobus komponiert. Diese trägt der Chor nun morgen um 10 Uhr in der katholischen Kirche vor. Bei den Gesängen – begleitet von einem Ad-hoc-Orchester – könne man sich auf den Weg nach Compostela hineinversetzen, versprechen die Organisatoren.

Konzert wird aufgenommen

Der Kirchenchor nimmt die Tatsache, dass die Kirchgemeinde Degersheim dieses Jahr das 250jährige Bestehen feiert, zum Anlass, eben diese Messe professionell auf CD aufzunehmen. Anschliessend an diesen Gottesdienst wird auf dem neuen Dorfplatz um 11.30 Uhr von verschiedenen Gruppierungen und Nationalitäten ein Friedenspfahl eingeweiht. Der Pfahl trägt die Aufschrift «Möge Friede auf Erden sein». Dies in vier Sprachen, die in Degersheim gesprochen werden: Tegerscher Dütsch, Italienisch, Spanisch und Albanisch.

Eine Viertelmillion Pfähle

Verschiedene Vertreter aus dem Dorf werden ihren Wunsch zum Frieden formulieren. Anschliessend findet ein Apéro statt. Es gibt etwa 250 000 solcher Friedenspfähle auf der ganzen Welt. «Sie stehen als stilles Friedensgebet und erinnern an die Wichtigkeit des Friedens auf der Welt, im Dorf und im Herzen», schreibt der katholische Pfarreirat, von dem die Initiative für den Pfahl in Degersheim ausging.

Finden könne man solche Pfähle an viele Orten: bei Kirchen, Klöstern, Tempeln, Stadtzentren, Universitäten, Schulen, aber auch bei der UNO, im Pentagon oder der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien. (pd/red.)