Fremde in Freundschaft bewirtet

Ein gemeinsames Nachtessen, eine Prise musikalische Dorfkultur, ein medialer Rundgang um die Gemeinde und ein Willkomm der Behördenmitglieder. Kirchberg hiess am Freitagabend seine Neuzuzüger offiziell willkommen.

Andrea Häusler
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Der Kirchberger Gemeinderat mit Präsident Christoph Häne, der den Takt (oder das Programm) vorgab. (Bilder: Andrea Häusler)

Der Kirchberger Gemeinderat mit Präsident Christoph Häne, der den Takt (oder das Programm) vorgab. (Bilder: Andrea Häusler)

BAZENHEID. Die Dörfer, Weiler und Höfe der Gemeinde Kirchberg sind seit vergangenem Jahr um einige neue Gesichter reicher. Rund 70 zugezogene Bewohner hatten sich zur offiziellen Neuzuzügerbegrüssung angemeldet. Frauen und Männer quer durch die Alterskategorien - vom Säugling bis zum Rentner. Mit Kirchberg hätten sie eine gute Wahl getroffen, stellte Gemeindepräsident Christoph Häne am Freitagabend, zwischen dem Aperitif und Nachtessen in der Eichbüel-Turnhalle fest: «Eine vielfältige Gemeinde, nahe den Zentren gelegen, voller landschaftlicher Schönheiten, einer guten Infrastruktur und rund 5000 Arbeitsplätzen.» Kirchberg sei keine Retortengemeinde, sagte er. «Hier wird gewohnt, gelebt und gearbeitet.»

Teil einer grossen Gemeinde

Die Gründe für den Zuzug seinen wohl so unterschiedlich gewesen wie die Menschen selber: Lust auf Landleben oder Stadtnähe, der Arbeitsplatz, Partner oder Zufall, die Pensionierung oder der Wunsch nach persönlicher Veränderung. Willkommen aber seien sie alle gleichermassen, sagte Christoph Häne und ermunterte die neuen Bürgerinnen und Bürger dazu, sich aus den eigenen vier Wänden zu wagen, Kontakt zu suchen und sich als Teil einer grossen, gemeinsamen Gemeinde zu verstehen.

Anstossen mit dem Gemeinderat

Sieben der neun Gemeinderätinnen und -räte mischten sich im Verlaufe des Abends unter die Gäste, stellten sich persönlich vor, suchten das Gespräch. Einer von ihnen, Linus Calzaferri, präsentierte sich, zumindest zunächst, als Teil der Kirchberger Blechharmonie, die musikalisch in den Abend einstimmte. Aus Termingründen abwesend war dagegen der derzeit höchste St. Galler, Kantonsratspräsident und SP-Kandidat für das Schulpräsidenten-Amt, Gemeinderat Donat Ledergerber. Inzwischen hatten die Gäste an den verschiedenen, farbig nach Dörfern oder gar Quartieren beschrifteten Tischen Platz genommen. Damit sich zuerst die Menschen aus den gleichen Gemeindeteilen kennenlernen, wie Gemeindepräsident Häne die Tischordnung begründete. Das taten sie denn auch: beim gemeinsamen Dinieren und später auf dem vertonten, virtuellen Rundgang durch die Gemeinde, der auf Leinwand präsentiert wurde.

Der Aperitif bot Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen.

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Gemeinderat Ueli Hui suchte das Gespräch mit den neuen Bürgern.

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Ein Prost auf die neue Heimat.

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