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Freizeitpark in Niederbüren: «Hier kann man verweilen»

Rutschbahn, Klettergerüst oder doch Minigolf? Im Freizeitpark Niederbüren kommt jeder auf seine Kosten. Die Sommerferienzeit zieht Besucher aus der ganzen Ostschweiz an.
Annina Quast
Auf drei verschiedenen Wegen geht es vom Kletterturm hinunter. Samuel und Michael haben sich für die Doppelrutschbahn entschieden. (Bild: Annina Quast)

Auf drei verschiedenen Wegen geht es vom Kletterturm hinunter. Samuel und Michael haben sich für die Doppelrutschbahn entschieden. (Bild: Annina Quast)

Alles begann mit dem Kauf der Minigolfbahn 2002. Der Gutwetter-Sommer im Jahr 2003 war dann ideal für den Start des jungen Unternehmens. Und seither fügte Geschäftsführer Armin Egger entweder eine neue Spieleinheit oder grössere Attraktionen wie die Bowlingbahn oder die Spielschüür hinzu – Jahr für Jahr.
Eine dieser Erneuerungen war die Erlebnisgastronomie. Damit punktet der Freizeitpark nicht mehr nur bei den kleinen Besuchern, er zieht auch Erwachsene an. So können für Geschäftsanlässe Spielattraktionen mit der Erlebnisgastronomie kombiniert werden, wie zum Beispiel Bowling mit Grillplausch.

Elf Meter Rutschbahn

Während sich bei unserem Besuch Michael und Samuel auf dem Klettergerüst der Abentüürwält austoben, geniesst ihre Mutter Barbara Grawehr den Schatten unter den Bäumen. «Hier kann man verweilen und locker einen ganzen Tag verbringen», sagt Barbara Grawehr. «Es ist nicht so überlaufen und trotzdem hat man alles. Und das auch noch alles zu einem erschwinglichen Preis.» Die Familie ist bereits zum dritten Mal in Niederbüren. Bei ihrem ersten Besuch musste der Grossvater der Jungs noch mit ihnen den elf Meter hohen Rutschturm hinunterrutschen, dabei habe sogar er kurz Muffensausen bekommen.
Mittlerweile kriegen die beiden Jungs aber gar nicht mehr genug davon, das Klettergerüst geschickt zu erklimmen und auf einem der drei Wege wieder hinunterzusausen.

Spass auch bei Regen und Schnee

Neben der Abentüürwält und dem Spieleland im Aussenbereich bietet die Spielschüür auch Spass bei Regen und Schnee. Der Indoorspielplatz ist über drei Stockwerke verteilt und befindet sich im gleichen Gebäude wie die Bowlinganlage. «Deshalb können wir 365 Tage im Jahr geöffnet haben», sagt Armin Egger. «Das ist natürlich ein grosses Plus, trotzdem kann sich die Koordination von einem Betrieb nur Innen oder nur Aussen schon mal als eine Herausforderung entpuppen.» Aus diesem Grund seien die Mitarbeiter aber in allen Bereichen geschult, könnten also im Gartenrestaurant genauso wie an der Bowlingbahn arbeiten.

Während anderswo die Ferienzeit mit seiner gähnenden Leere präsent ist, zählen Schulferien sowie Wochenenden zur Hochsaison im Freizeitpark Niederbüren. Während dieser Zeit hat der Park sogar bis 24 Uhr geöffnet. Die Gäste, vermehrt aus der Ostschweiz, können so die Sommerabende dort ausklingen lassen.

Angebot für Klein und Gross

Für Armin Egger sei vor allem die familiäre Atmosphäre des Freizeitparks wichtig. Diese könne aber nur sichergestellt werden, wenn sie auch unter den Mitarbeitern herrsche. In dem Betrieb mit 30 Angestellten wird deshalb viel Wert auf ein kollegiales Verhältnis gelegt.
Weiter ist für Egger das Angebot für Klein und Gross von zentraler Bedeutung. «Mein Traum war es, ein Freizeitpark zu gründen, der für alle Generationen etwas bietet», sagt Egger. Ob dies nun beim Rutschbahnrutschen mit dem Enkel oder beim Bowlingwettkampf mit den Geschäftskollegen ist, sei einerlei. Und wie es scheint, hat Egger sein Ziel erreicht.

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