Freihändige Vergabe stellt sich als falsch heraus

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Sebastian Koller (GRÜNE Prowil) reichte im August 2016 eine Interpellation «Submissionsbeschwerde der Wettbewerbskommission betreffend «Nachhaltige Governance» ein. Koller bemängelte die freihändige Vergabe des Auftrags, die vom Stadtrat in Bericht und Antrag dem Stadtparlament unterbreitet wurde, «wohlwissend, dass dieses Vorgehen falsch gewesen ist». Er kritisierte auch die Geschäftsprüfungskommission und jene Mitglieder des Stadtparlaments, die mit ihrer Zustimmung zum Antrag, ihrer Pflicht, den Stadtrat zu beaufsichtigen, nicht nachgekommen seien. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann betonte, der Stadtrat habe offen kommuniziert, dass es sich bei der freihändigen Vergabe des Auftrags um einen Grenzfall handle. Wegen der geringen Chance einer Beschwerde und im Sinne einer wirtschaftlich sinnvollen Lösung, sei der Entscheid vertretbar gewesen. «Im Nachhinein betrachtet, war er aber falsch», sagte die Stadtpräsidentin. (gia)