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Freie Fahrt in die Zukunft: Mit der bestandenen Lehre haben die Absolventen von Automobilberufen einen wichtigen Grundstein gelegt

Erfolg und Einsatz sollen gefeiert werden: Am Dienstag erhielten Automobil-Mechatroniker, -Fachleute und -Assistenten ihre Auszeichnungen. Auch wurden den über 190 Absolventinnen und Absolventen Lebensweisheiten mit auf den Weg gegeben.
Angelina Donati
Beim Apéro begutachtet Automobil-Mechatronikerin Nina Stieger mit ihrem Freund Simon Ammann (links) und ihrem Berufskollegen Adrien Carrel (rechts) ihr Zeugnis. (Bild: Angelina Donati)

Beim Apéro begutachtet Automobil-Mechatronikerin Nina Stieger mit ihrem Freund Simon Ammann (links) und ihrem Berufskollegen Adrien Carrel (rechts) ihr Zeugnis. (Bild: Angelina Donati)

Hier ein staunender Blick ins Zeugnis, da ein freundschaftlicher Händedruck und dort ein herzhaftes Lachen. Die Stimmung am Dienstagabend auf dem Platz vor dem OZ Thurzelg Oberbüren war locker und gelöst. Über 190 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger von Automobilberufen haben sich eingefunden, um sich ihre Auszeichnungen in einem feierlichen Rahmen abzuholen. Im Beisein von den stolzen Familienmitgliedern und Freunden.

«Eine Nation hat Tränen in den Augen. In diesem Saal aber gibt es heute trotzdem nur lachende Gesichter», sagte Felix Tschirky, Prorektor des Berufs- und Weiterbildungszentrums Wil-Uzwil, vor den Anwesenden in der dicht gefüllten Turnhalle. Tschirky bezieht sich damit auf die 0:1-Niederlage der Schweizer Fussballmannschaft gegen Schweden – das Resultat stand wenige Minuten zuvor fest. Der Prorektor verknüpfte indes den sportlichen Wettkampf gleich mit der Lehrabschlussfeier. «Die Weltmeisterschaft ist für die Schweiz vorbei. Für die jungen Berufsleute hingegen beginnt ein neuer Lebensabschnitt.»

Die Jugendlichen sind gerüstet für die Zukunft

«Sie alle haben den Ball besser ins Goal geschossen als die Schweizer Fussballmannschaft», sagte Marco Frauchiger, Rektor des Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil, zu den Automobil-Mechatronikern, -Fachleuten und -Assistenten. Für die Lehrabgänger folgte einen tosenden Applaus aus dem Publikum. Die Feier wurde gemeinsam vom BZ Wil-Uzwil, BZ Buchs und dem Auto Gewerbe Verband Schweiz St. Gallen-Appenzell-Fürstentum Liechtenstein organisiert.

Frauchiger führte ausserdem das Thema Digitalisierung ins Feld. Die Digitalisierung mache vor allem auch im Fahrzeugbereich keinen Halt. «Die Frage drängt sich auf: Ist unsere junge Generation in der Lage, Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zu entwickeln und die Zukunft aktiv zu gestalten?»

Den heutigen Jugendlichen werden äusserst negative Eigenschaften attestiert. Beim Recherchieren und beim Auseinandersetzen mit einer Studie stiess Frauchigers allerdings auf ein ganz anderes Bild. «Bei Beobachtungen und Berichterstattungen einzelner Ereignisse schliessen wir oft auf das grosse Ganze.» Der Blick aufs Wesentliche gehe verloren. Er traue daher den jungen Erwachsenen viel zu. Sie seien für die Zukunft gerüstet. «Lassen Sie sich feiern heute Abend», verkündete er abschliessend.

Lebenslanges Lernen ist unabdingbar

Mit der bestandenen Prüfung stehen die Absolventen bereits vor der nächsten Herausforderung, wie Hanspeter von Rotz, Präsident AGVS Sektion SG, AI/AR, FL, in seinem «Grusswort» schilderte. Es gehe ums Weiterkommen und ums Weiterkämpfen. «Auch die besten Fussballschuhe schiessen ohne guten Fussballer keine Tore.» Um bestehen zu können, sei daher lebenslanges Lernen unabdingbar. Doch zuerst sollen sich die Lehrabgänger eine Pause gönnen, oder den Militärdienst leisten, ehe sie ins Berufsleben starten.

Auch dürfen sie stolz sein auf das Erreichte, wie Roland Leirer, Berufsbildungsobmann AGVS Sektion SG, AI/AR, FL, sagte. «Ein wichtiger Grundstein ist nun gelegt.»

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