Fordernde Bedingungen am 60. Wiler OL

Am vergangenen Sonntag machten sich rund 300 Läuferinnen und Läufer im Hartenauwald bei Tobel auf die Postensuche. Der 60. Wiler OL zog Teilnehmer von jung bis alt an.

Benjamin Müller
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Das etwas kühlere Wetter und die dicken Tropfen, die vom Himmel fielen, hinderten die rund 300 Sportlerinnen und Sportler nicht daran, nach Tobel an den Wiler OL zu kommen. Der Anlass wurde dieses Jahr bereits zum 60. Mal ausgetragen. Auf die Teilnehmer wartete ein fordernder Wettkampf. So präsentierte sich die Bodenvegetation im Wald im Gegensatz zum Wetter noch in sommerlicher Üppigkeit. Der Regen führte dazu, dass die steilen Gräben noch etwas rutschiger als sonst waren. Dies hatte natürlich auch Einfluss auf die Routenwahl. Zwischen manchen Posten lohnte sich der Umweg über die Waldwege anstatt des direkten Laufs durch das Dickicht oder durch grössere Gräben. Neben der physischen Komponente mussten die Teilnehmer auch auf der Karte präsent sein. Die Posten mussten genau angelaufen werden. Schnell verlor man wertvolle Zeit mit kleineren Suchaktionen. Das Bahnlegerteam der OL Regio Wil, bestehend aus Louis Schneider und Nachwuchsläufer Laurin Imhof, stellte für die insgesamt 39 Kategorien spannende Bahnen zusammen. Dabei stand für die längste Kategorie ein Parcours mit 8,7 km Länge, 390 Höhenmetern und 27 Kontrollpunkten auf dem Programm. Doch auch für die zukünftigen OL-Cracks im Alter von acht Jahren gab es eine passende Kategorie. Weiter gingen 23 Familien zusammen im Wald auf Postensuche.

Die Nachwuchskategorien waren ebenfalls gut aufgestellt. So nahmen die Nachwuchskader der Nordostschweiz und von Basel am Lauf teil. Nach dem Lauf wurden in der Festbeiz die Laufzeiten und Laufrouten verglichen und diskutiert. Ein Stück Kuchen vom grossen Kuchenbuffet durfte natürlich auch nicht fehlen. Die OL Regio Wil blickt auf einen gelungenen Jubiläumsanlass zurück.