Folgen sinkender Schülerzahlen

OBERBÜREN. Weniger Schüler und jüngere Lehrpersonen haben dazu geführt, dass die drei Schulen in der Gemeinde Oberbüren im vergangenen Jahr weniger Aufwendungen hatten als budgetiert.

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OBERBÜREN. Weniger Schüler und jüngere Lehrpersonen haben dazu geführt, dass die drei Schulen in der Gemeinde Oberbüren im vergangenen Jahr weniger Aufwendungen hatten als budgetiert. Wie Schulratspräsident Marco Frauchiger an der Vorgemeinde informierte, hat die Oberstufenschulgemeinde wegen der sinkenden Schülerzahl den Bestand um eine Klasse reduziert. Aktuell werden an der Oberstufe rund 160 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Eine Zahl, die nach den Worten Frauchigers in den nächsten Jahren stabil bleiben sollte.

Die Primarschule in Niederwil musste gleich drei neue Lehrkräfte anstellen, nachdem zwei Lehrerinnen sich neuen Tätigkeiten widmen und Roland Lehner nach über 40jähriger Tätigkeit in den Ruhestand ging.

Der Präsident der Primarschule Oberbüren-Sonnental, Martin Frischknecht, legte die Gründe dar, weshalb der Schulrat die Integration des Kindergartens ins Schulhaus Brühlacker beantragt. Als Folge der sinkenden Schülerzahlen stehen im Brühlacker einige Klassenzimmer leer. Mit der Integration des Kindergartens könnten räumliche wie personelle Synergien besser genutzt werden, sagte Frischknecht. Neben den Umbaukosten habe die Integration keinen Mehraufwand zur Folge.

Nachdem an der letztjährigen Bürgerversammlung der Antrag zurückgewiesen wurde, hat der Schulrat den Kredit auf 640 000 Franken reduziert. Ein Votant meinte, dass das Umbauprojekt immer noch teuer sei. (urb)